06. Februar 2012, 00:00 Uhr

Bretterknaller-Turnier geht 2013 in die nächste Runde

Union Berlin gewinnt / Kritik an den Eintrittspreisen

Cottbus Union Berlin hat die 3. Auflage des Bretterknaller-Hallenturniers für Traditionsmannschaften gewonnen. Titelverteidiger und Gastgeber FC Energie Cottbus belegte Platz vier. 1052 Zuschauer kamen in die Lausitz-Arena – nicht alle waren zufrieden.

Viele Tore und Tricks gab es am Freitag in der Lausitz-Arena zu sehen. Ex-Profis wie Detlef Irrgang, Vasile Miriuta oder Rene Rydlewicz zeigten, dass sie noch immer mit dem Ball umgehen können. Obwohl die aktive Karriere schon einige Jahre zurückliegt. Der Unterhaltungsfaktor stimmte also. Und dennoch gab es auch kritische Töne – vor allem aufgrund der stolzen Eintrittspreise von 10 Euro.

„So ein Turnier mit allem Drumherum stellt man nicht zum Nulltarif auf die Beine. Da kommen schon etliche Kosten zusammen. Und wir als Veranstalter müssen sehen, dass wir unsere Auslagen auch wieder hereinbekommen“, verteidigte Turnierleiter und Energie-Marketing-Chef Ralf Lempke die Preise.

Angesicht der florierenden Kasse wird es wohl 2013 weitergehen. „Ich glaube, dass das Turnier gut angekommen ist und die Fans wiederkommen werden“, sagte Lempke, mit 292 FCE-Einsätzen selber eine Legende. „Ich glaube, jeder in der Halle, ob auf dem Parkett oder auf den Rängen, hatte seinen Spaß und die Fans konnten auch mal wieder ein paar Cracks vergangener Jahre hautnah erleben. Wir werden dieses Turnier auch im kommenden Jahr fortsetzen“, kündigte Lempke an.

Am Ende siegte Union Berlin, in dessen Reihen mit Jörg Schwanke und Marco Gebhardt zwei Aktive standen, die früher als Profis für Cottbus spielten. Und Marco Gebhardt war es auch, der dem FCE im ersten Turnierspiel mit seinem sehenswerten Treffer die Siegambitionen verbaute. Zwar schaffte es der FCE, mit Detlef Irrgang, Vasile Miriuta, Rene Rydlewicz, mit 9:2 gegen den Chemnitzer FC den höchsten Turniersieg zu landen, doch am Ende reichte es nur für Rang vier, weil im entscheidenden Turnierspiel gegen eine tschechische Auswahl mit 4:5 verloren wurde. „Schade, dass wir unseren Vorjahressieg nicht verteidigen konnten. Doch im Vordergrund stand der Spaß und den hatten wir alle“, sah es „Fußballgott“ Detlef Irrgang.

Hinter Union Berlin kam die tschechische Auswahl ein, die mit Jiri Nowotny den besten Spieler und mit Ladislav Hruska (5 Tore) den besten Torschützen stellte. Sie war punktgleich mit Erzgebirge Aue, die Dritter wurden. Den letzten Turnierplatz belegten die Chemnitzer, die kein Spiel gewinnen konnten. Den Pokal für den besten Torhüter erhielt Union-Keeper Henryk Lihsa aus den Händen von FCE-Vizepräsident Wolfgang Neubert.

Die schönsten Turnier-Fotos:

www.lr-online.de/bilder

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Erstellt am: 06. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 06. Februar 2012, 02:33 Uhr
Autor: Von Wolfgang von der Burg

Von Wolfgang von der Burg

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