03. Februar 2012, 00:00 Uhr

Braunkohleausschuss brüskiert Gemeinde Schenkendöbern

Schenkendöbern/Cottbus Die Gemeinde Schenkendöbern signalisiert Unverständnis. Sie sei nicht zur außerordentlichen Sitzung des Braunkohleausschusses des Landes Brandenburg am 7.

Februar eingeladen worden, teilt Andreas Stahlberg, Sachverständiger für Tagebaufragen bei der Gemeinde Schenkendöbern, mit. Eingeladen seien nur die Mitglieder mit beschließender Stimme. Thema ist der Entwurf der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg. Dieser enthalte wesentliche Aussagen zur Zukunft der Braunkohle, den Planverfahren der Tagebaue Jänschwalde-Nord und Welzow Süd Teilfeld II sowie dem Kraftwerksstandort Jänschwalde, so Stahlberg. Die Gemeinde Schenkendöbern sei in entscheidendem Maß von der Energiestrategie des Landes betroffen und habe sich daher seit über einem Jahr aktiv in die Erarbeitung eingebracht.

Aufgrund der zeitgleich in Forst stattfindenden Regionalkonferenz zum Thema Energiewende und Klimawandel in der Lausitz seien auch weitere Mitglieder des Braunkohleausschusses verhindert. Die Gemeinde fordert daher, dass die geplante Sondersitzung auf einen späteren Termin verlegt wird und alle betroffenen Kommunen einzuladen sind.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 02:41 Uhr
Autor: red/B.M.

red/B.M.

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