Guben.
Die 6. Sonderausstellung der Reihe „Das Jahr des Bildes 2008“ zeigt Fotos unter dem Titel „Die Entwicklung der Neißestadt durch die Linse eines Gubener Hobbyfotografen gesehen“. Außer historischen Aufnahmen – die älteste aus dem Jahr 1930 – sind Fotos aus den 1980er und 1990er Jahren sowie aktuelle Stadtansichten ausgestellt.
In der Sonderausstellung von Dieter Karpinski (kl. Foto) im Gubener Stadt- und Industriemuseum. Foto: Fotos: FOTO-Werner, B. Remus
Wer heute Nachmittag, zwischen 13 und 16 Uhr, die Sonderausstellung im Stadt- und Industriemuseum besucht, wird dort den Autor der etwa 150 ausgestellten Fotos antreffen – Dieter Karpinski. Der 64-Jährige ist gewissermaßen mit dem Fotoapparat in der Hand groß geworden, wie er selbst darstellt. Geboren im heutigen Gubin, sei er im Jahr 1953 erstmals wieder auf der anderen Seite der Neiße gewesen. Sein Geburtshaus habe damals schon nicht mehr gestanden, aber seine ganze Verwandtschaft habe drüben gewohnt, so Karpinski. Mit diesem ersten Besuch, der über die große Neißebrücke geführt habe, seien das Interesse an der Stadtgeschichte und deren Festhalten im Bild erwacht. «Von damals bis zum jetzigen Abriss des Grenzterminals habe ich die Brücke fotografiert» , sagt der gelernte Maler und spätere Justizwachmeister im Gubener Gericht.
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