24. Dezember 2004, 01:05 Uhr

«Wohnfühl» -Umfrage ließ viele Gubener kalt

Guben. Das Stadtumbauteam um Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner hatte sich von der Fragebogenaktion «Wohnfühlen in Guben» viele neue Anregungen und Hinweise zum Umbau Gubens erwartet.

Am Mittwochabend ging die Umfrage zu Ende, gestern wurden die eingegangenen Fragebögen gezählt. Die Bilanz ist ernüchternd.
Von den rund 10 000 Fragebögen, die an die Gubener Haushalte verteilt worden waren, kamen bis zum Einsendeschluss gerade einmal 392 ausgefüllt zurück. «Wir hatten mit mehr als 1000 Rückläufen gerechnet» , sagt Carola Huhold, die im Rathaus für die Durchführung der Umfrage zuständige Fachbereichsleiterin.
«Mit der miesen Resonanz dürfte eine aussagekräftige Auswertung der Fragebögen schwierig sein» , räumt Carola Huhold ein. Trotzdem wollen die Stadtumbauer die Hinweise auf den eingegangenen Fragebögen genau auswerten.
Davor aber werden die Adressfelder der Umfrageteilnehmer abgetrennt und separat gesammelt. Unter den nur 388 Namen werden im Januar zahlreiche Preise verlost. Als Hauptgewinn winken 500 Euro in bar von der Sparkasse Spree-Neiße.
Über den Grund für das Desinteresse der Gubener lässt sich nur spekulieren. Bereits Anfang Dezember war eine Bürgerversammlung zum «Stadtumbau» , bei der es um Erreichtes und Visionen gehen sollte, mit nur sieben Teilnehmern zu einer Pleite geworden.
Carola Huhold und die anderen Stadtumbauer im Rathaus hoffen, dass vielleicht viele Gubener mit dem Umbau einfach zufrieden sind.
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Erstellt am: 24. Dezember 2004, 01:05 Uhr
Geändert am: 08. August 2008, 21:32 Uhr
Autor: (si)

(si)

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