02. Februar 2040, 02:00 Uhr

Windkraft-Einigung für Briesnig in Sicht

Ortsvorsteher bestätigen Bewegung in Streitpunkten

Forst In der Diskussion um den Einsatz von Ausgleichszahlungen wegen geplanten Windanlagen in den Ortsteilen Briesnig und Bohrau ist eine Lösung in Sicht. Das hat die Briesniger Ortsvorsteherin Gerlinde Födisch bestätigt.

Briesnig und Bohrau müssen mit Windanlagen leben. Foto: dpa


Hintergrund waren unterschiedliche Vorstellungen über Ausgleichspflanzungen und Zahlungen des Betreibers Vattenfall. Dazu soll es eine Vereinbarung zwischen Stadt, Ortsteilen und dem Betrieb geben. Die Vorstellung der Ortsteile: „Wir wollen das Geld ja nicht verschleudern, sondern es soll um eine Verbesserung der Lebensqualität hier vor Ort gehen“, so Bohraus Ortsvorsteher Norbert Salan. Das sieht auch Gerlinde Födisch so: „Es wäre schon gut, wenn wir beispielsweise etwas Geld für ein Gemeindefest übrig hätten.“

Die Ortsvorsteher fürchten, dass ein Teil der Ausgleichszahlungen für die Betriebskosten von Gemeinde- und Freizeitzentrum in den Ortsteilen verwendet werden. Das stehe ihnen sowieso zu, meinen die Ortsteile.

Fünf Windkraftanlagen sollen noch in diesem Jahr etwa 1100 Meter von Briesnig entfernt entstehen und 1500 Meter von Bohrau. Sie haben einem Rotordurchmesser von 100 Meter und 100 Meter Nabenhöhe. Zudem ist eine Erweiterung des geplanten Windparks östlich des Forster Ortsteils Briesnig ist möglich. Allerdings gibt es laut Vattenfall Windkraft bisher keine konkreten Pläne dazu. jas

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Erstellt am: 02. Februar 2040, 02:00 Uhr
Geändert am: 04. Mai 2012, 15:52 Uhr
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