Park 7 zieht Bilanz und feiert im Mai
Verein hat Räume zu über 80 Prozent vermietet / Probleme bei Fördergeld-Auszahlung
Forst Im Mai feiert der Park 7 sein 15-jähriges Bestehen. Zeit für eine Bilanz: Erik Hofedank vom betreibenden Verein hat deshalb am Montagabend Stadtverordnete durch die Räume geführt und den Bau-Fortschritt gezeigt. Für die Sicherung des Baus gibt es Fördergeld. Doch die Auszahlung ist mit Problemen behaftet.
Laut Hofedank ist das Gebäude derzeit zu mehr als 80 Prozent vermietet. 16 Vereine haben demnach momentan auf dem Gelände an der Parkstraße eine Heimat. Das geht von der Migra tionsberatung über die Suchtberatung des Tannenhof-Vereins bis zu Fahrradwerkstätten oder Trödelmarkt-Organisatoren.
Laut Hofedank bringt das Dynamik ins Park 7-Leben: „Die Leute kommen nicht nur als Konsumenten hierher, sondern wollen mitarbeiten.“
Die Bauarbeiten laufen weiter. Im Hauptgebäude ist der Fortschritt auf der ersten Etage deutlich sichtbar. Der Flur ist gestrichen. Derzeit werden Büroräume saniert. Wichtiges Ziel ist jedoch die Sicherung der Substanz. Laut Hofedank sind die Dächer gesichert worden, Fassaden werden erneuert und Fenster und Türen werden ausgetauscht. Er sagt aber auch: „Wenn man das Gelände betritt, sieht man noch nicht die inneren Werte.“
Probleme gibt es derzeit mit der Auszahlung der Fördermittel für die Eigenleistung der Vereinsmitglieder. Daran hängt jedoch ein guter Teil der Umsetzung der Pläne. Nach Angaben des Stadtverordneten Helmut Ließ (SPD) gebe es derzeit Kontakte nach Potsdam, um eine Lösung zu finden. Die soll es in den nächsten drei Wochen geben. Hintergrund für die Probleme ist laut Verwaltungsvorstand Sven Zuber die Veränderung von Förderregularien, nachdem der Fördervertrag bereits unterschrieben war.
Ein großes Volksfest soll das unterstreichen. Geplant ist nach Vereinsangaben zu Pfingsten am letzten Mai-Wochenende eine Party zum 15-jährigen Bestehen.
Zum Thema:
Das selbstverwaltete Projekt Park 7 hatte im Jahr 2009 einen Fördervertrag mit der Stadt geschlossen. Im Jahr 2007 hatte der Verein das Gebäude übernommen. Seit 1997 war er auf dem Gelände der Tuchfabrik Robert Unger aktiv. Der Verein sieht sich selbst als „Minigesellschaft, in der junge Leute die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und damit Gemeinsinn zu erfahren“. Das alles passiert unter der Überschrift: „Einhaltung demokratischer Werte“.
Das selbstverwaltete Projekt Park 7 hatte im Jahr 2009 einen Fördervertrag mit der Stadt geschlossen. Im Jahr 2007 hatte der Verein das Gebäude übernommen. Seit 1997 war er auf dem Gelände der Tuchfabrik Robert Unger aktiv. Der Verein sieht sich selbst als „Minigesellschaft, in der junge Leute die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und damit Gemeinsinn zu erfahren“. Das alles passiert unter der Überschrift: „Einhaltung demokratischer Werte“.

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