09. Februar 2012, 00:00 Uhr

PSV sagt Forster Reit- und Springturnier für dieses Jahr ab

Neuer Vizepräsident Torsten Koalick ist zurückgetreten / Planung für 2013 startet

Forst Einer der großen sportlichen Höhepunkte in Forst und der Region wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das für den 27. bis 29. April geplante Reit- und Springturnier wird nach Angaben des Forster Polizeisportvereins 1893 Forst nicht durchgeführt. Hintergrund ist offenbar der Rücktritt des als Nachfolger von Horst Stein gewählten Vizepräsidenten Torsten Koalick aus Drebkau.

„Wir werden das irgendwie durchstehen.“ Mit diesem Satz kommentiert PSV-Präsident Olaf Taubeneck die Entscheidung für ein Aussetzen der Veranstaltung. Dennoch wird beim PSV schon wieder in die Zukunft geschaut. „In Bezug auf das Reit- und Springturnier werden wir nun die Zeit nutzen, um für das Jahr 2013 das 7. Reit- und Springturnier in aller Ruhe und Gelassenheit entweder über eine vereinsinterne oder eine externe Lösung vorzubereiten“, heißt es in einer Erklärung des Vereins.

Hintergrund für die Absage ist offenbar ein Personalproblem. So hatte nach Aussage von Olaf Taubeneck Torsten Koalick aus Drebkau, der als Nachfolger von Horst Stein angetreten war, Ende 2011 seinen Rücktritt erklärt. Als Vizepräsident wäre er maßgeblich für die Organisation des Reit- und Springturnieres verantwortlich gewesen. Für seinen Rücktritt habe Koalick „private und persönliche Gründe“ angegeben, so Taubeneck. Dem Verein sei dazu nichts Weiteres bekannt. Deshalb werde der Vorgang auch nicht weiter kommentiert, heißt es vom PSV.

Dabei sei der Verein zunächst optimistisch gewesen, was die Zusammenarbeit mit Koalick angeht. „Wir dachten, wir hätten einen guten Nachfolger gefunden“, so Taubeneck rückblickend. Der neue Vize habe bereits eigene Ideen für die Veranstaltung entwickelt. Verschärfend sei nun in der Vorbereitung der Tod des früheren Organisators Horst Stein hinzugekommen. Die Lücke, die sein Tod hinterlassen habe, sei schwer auszufüllen, sagt der Abteilungsleiter Reitsport des PSV, Volkmar Engelkind. Er habe die Erkenntnis gewonnen, „dass wir nicht so besetzt sind, dass wir das in diesem Jahr stemmen können“. Einen Nachfolger auf die Schnelle zu finden, „der sich in den Dingen auskennt“, sei nicht möglich.

Nun soll „ohne Druck“ an der Organisation der anderen Veranstaltungen und des Reit- und Springturniers im kommenden Jahr gearbeitet werden, wie Präsident Taubeneck erklärt. Dazu müsse auch geschaut werden, „wo Optimierungen möglich sind“.

Das im Rahmen des Reit- und Springturnieres geplante Steherrennen wird nach Angaben des PSV dennoch stattfinden. Geplant ist ein Rennen am 28. April.
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Erstellt am: 09. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 13. Februar 2012, 15:47 Uhr
Autor: Von Jan Selmons

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