27. März 2010, 00:00 Uhr

Ökofilmtour lässt Forster über Energie nachdenken

Filmemacher Lorenz Weber ist sicher, dass jeder einen Umweltschutz-Beitrag leisten kann

Forst Mit einem Abend zur Energie-Problematik ist das nunmehr 5. Festival des Umwelt- und Naturfilms am Donnerstagabend im Textilmuseum Forst fortgesetzt worden.

Ralph Scheel (r.) im Gespräch mit Regisseur Lorenz Weber. Foto: Kurtas Foto: Kurtas

Der Streifen „Die Rechnung“ flimmerte vor zahlreichen Interessierten über die Leinwand im Forster Textilmuseum. Die Handlung: Drei Freunde treffen sich in der Kneipe und berichten aus ihrem Leben. Auto, Urlaub, Energie und Ernährung ergeben ein buntes Klimasündenregister. Mit dem Auftreten der Kellnerin nimmt der Film eine überraschende Wendung. Wer bezahlt die Rechnung? Der Mitregisseur des Films, Lorenz Weber, war am Donnerstag bei der Filmvorführung zu Gast in Forst und plauderte mit Moderator Ralph Scheel über den Film. Lorenz hat Wurzeln in Forst. „Mein Großvater erzählte mir, dass Forst einst die zweitgrößte Tuchmacherstadt war, er erlernte hier von 1936 bis 1938 den Beruf eines Gärtners“, so Weber.

Wie es geht, dass auch jeder Forster seinen Beitrag in Sachen Ökologie leisten kann, wurde dank Weber im kurzen Gespräch deutlich. Beispielsweise sei Ökostrom eine gute Alternative. „Ich glaube Kohle-Energie ist veraltet. Eine Mischung aus Wind, Strom und Biogas ist eine machbare Alternative“, so Weber, dessen Ziel es ist, zusammen mit seinem Team vor allem nachhaltige Filme zum Thema Klimaschutz zu produzieren. ak

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Erstellt am: 27. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 27. März 2010, 01:40 Uhr
Autor: ak

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