Die Stauanlage an der Wehrindel sind verschlissen. Foto:Jan Selmons
Friedlich schlängelt sich der Mühlgraben durch das Forster Stadtzentrum. Sogar Wassersport ist mit Hilfe von Umsetzern und Steganlagen seit diesem Sommer möglich. Doch damit das alles funktioniert und bei Hochwasser der Neiße in der Stadt niemand nasse Füße bekommt, ist ein technisches System notwendig - die Forster Wehranlagen. »Funktioniert das Mühlenwehr bei einem Hochwasser in der Neiße nicht, dann säuft die Stadt ab«, sagt Michael Wittchen, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Neiße/Malxe-Tranitz. Deshalb sei eine Erneuerung dringend notwendig. Mit dem Wehr-System können im Falle eines Hochwassers Wassermassen in Flutungsgräben umgeleitet werden, was den Durchfluss im Mühlgraben dann entlastet.
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