Der bunte Handel zog sich bis zum Refektorium, wo sich unter anderem Martina Apel vom "Paradies der Kleinigkeiten" in Bad Liebenwerda über ihre Umsätze freute. Sie komme seit Jahren gern nach Doberlug-Kirchhain, weil die Kundenresonanz gut ist.

Viele Interessenten hatten sich am Samstag um 16 Uhr zur Öffnung des Historischen Adventskalendertürchens, einer Aktion der AG "Städte mit historischen Stadtkernen" im Schloss eingefunden. Im Nordflügel konnten freigelegte Bodenfliesen besichtigt werden. Sie gelten als weiterer Beweis, dass das Schloss auf Klostergebäuden – der Nordflügel birgt das einstige Abtshaus in sich – errichtet wurde. "Die Ornamente auf den Fliesen zu deuten, ist eine Aufgabe der Bauforschung", erklärte der Bürgermeister den Interessenten. Unter ihnen auch Gästeführerin Christine Graf aus Lichterfeld, die Neuigkeiten zum Schloss für ihre Touren verarbeiten kann. Helga und Rudi Wunderlich aus Doberlug-Kirchhain halten die Bodenfliesen durchaus für vorzeigbar.

Beide verfolgen die Schlossentwicklung und das nicht nur, weil Helga Wunderlich vor einiger Zeit eine ABM-Stelle eng mit dem Gebäude verband.