Opal-Bauarbeiten haben im Elbe-Elster-Kreis begonnen
Finsterwalde Die größte Baustelle des Elbe-Elster-Kreises ist eröffnet. An der Trasse der Opal, die russisches Erdgas von den Ostseepipeline Richtung Süden weiterleiten soll, laufen bereits die ersten Vorbereitungen. Nun rücken die Bautrupps aus Sachsen an.
12.03.2010
Seit drei Wochen liegt die Baugenehmigung für den südlichen Abschnitt in Brandenburg vor. Nun geht alles sehr schnell. Am Segelflugplatz in Finsterwalde etwa werden schon die Rohre in Position gebracht. Die 19 Meter langen und 15 Tonnen schweren Stahlsegmente lagern bereits seit Monaten in der Region, etwa in Münchhausen, Drößig, Sorno und Großkmehlen, und kommen nun zu ihrem vorbestimmten Einsatz.
„Wir wollen die Leitung im Herbst 2011 in Betrieb nehmen“, gibt Bernd Vogel, Geschäftsführer der Opal Net Transport GmbH, das ehrgeizige Ziel vor. Bis zu 1000 Arbeiter sollen das allein in Brandenburg möglich machen. Gearbeitet wird parallel an mehreren Stellen der künftigen Trasse. Ein Trupp startet bei Finsterwalde, ein weiterer südlich von Luckau. Die Arbeiter rücken an, sobald sie auf ihren derzeitigen Abschnitten in Sachsen fertig sind.
In den einzelnen Abschnitten wird je ein Arbeitsstreifen von 36 Metern Breite angelegt.
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