11. März 2010, 00:00 Uhr

Neuer Mini-Fußballplatz in der Bürgerheide

Finsterwalde greift in einen Fördertopf und profitiert vom alten DDR-Parteivermögen

Finsterwalde Finsterwalde. Die Sängerstadt greift jetzt für ein Projekt in einen Fördertopf, das vor allem kickenden Jugendlichen zugute kommen soll. In der Bürgerheide, wo sich heute ein eher unansehnlicher, aber viel genutzter Bolzplatz befindet, soll ein attraktives Minispielfeld entstehen.

Die Kleinfeldanlage wird der Landesfußballverband mit 33 500 Euro finanzieren. Damit werden die Banden, die Tore, der Ballfangzaun und der Kunststoffrasen finanziert. Alles was unter der Erde ist, muss die Stadt bezahlen: der Unterbau, die Banden- und Torfundamente, die Umpflasterung. „Da der Platz sich unter Bäumen befindet, muss eine Reinigungsmaschine für Kunstrasen angeschafft werden“, erklärt Karsten Pinetzki, der Tiefbauer im Rathaus. Insgesamt kommen auf die Stadt Kosten von fast 30 000 Euro zu.

Der Landesfußballverband nimmt seinen finanziellen Anteil aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR. Damit setzt Brandenburg eine erfolgreiche Aktion des Deutschen Fußballbundes in Auswertung der Fußball-Weltmeisterschaften fort, der bis 2009 den Bau von 1000 Mini-Spielfeldern in Deutschland förderte, wovon auch die Stadt Sonnewalde profitierte. „So wie früher muss der Fußball auch außerhalb des Vereins nah an die Menschen kommen. Fußballspielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland“, sagte damals DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Zunächst hat das Vorhaben in Finsterwalde in dieser Woche erfolgreich den städtischen Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Bauen passiert. Am 24. März kommt es in die Stadtverordnetenversammlung.

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Erstellt am: 11. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 11. März 2010, 08:59 Uhr
Autor: –db-

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