11. März 2010, 00:00 Uhr

Kirchhainer Straße soll bis 2012 saniert sein

In dem Zuge sind beidseitig Radwege vorgesehen

Finsterwalde Die Kirchhainer Straße, eine der verkehrsreichsten Straßen von Finsterwalde, soll saniert werden. Bei der Bauerei ist vorgesehen, auch den Radfahrern mehr Sicherheit zu geben. Noch ist nicht klar, wie der Radweg aussehen soll.

Stadtverwaltung und Landesbetrieb wollen das Projekt gemeinsam angehen. Vorgesehen ist, dass die Planung in einer Hand bleibt – im Finsterwalder Schloss. Hier machte man in dieser Woche erste Vorstellungen öffentlich. So soll die L60, wie die Landesstraße offiziell heißt, in zwei Bauabschnitten von Radigks Ecke bis zur Einmündung Langobardenstraße in einer Länge von genau 1120 Metern grundhaft ausgebaut werden. In dem Zuge soll auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden, wofür die Stadt verantwortlich ist. Auch die Senke am Sportplatz der Spielvereinigung, wo einst eine Brücke der Crinitzer Bahn die Straße überquerte, soll wieder aufgefüllt und ein Anschluss zum Westring hergestellt werden. Zum beidseitig durchgängigen Radweg gehen die Meinungen noch auseinander. Während der Landesbetrieb ab Radigks Kreuzung einen markierten und ab Höhe Krankenhaus einen separaten Radweg favorisiert, tendiert man im Rathaus zu einem durchgängigen mit einer Linie markierten Radweg, der auch von Fahrzeugen befahren werden kann. „Der Vorteil wäre“, so Karsten Pinetzki, der Straßenbauverantwortliche im Schloss, „dass nicht die gesamte Straße versiegelt wird und noch Platz für einen Grünstreifen mit Bäumen bleibt. Das macht die Straße optisch ansehnlicher und gemütlicher“.

Der Straßenbau soll sich über die Jahre 2011 und 2012 hinziehen, 1,3 Millionen Euro kosten, wovon die Stadt 190 000 Euro tragen soll. Welche Kosten auf die Anlieger zukommen, ist derzeit nicht bekannt. Bekannt ist dagegen, dass die Kirchhainer Straße zu den meistbefahrenen Straßen von Finsterwalde gehört. Mehr als 17 300 Fahrzeuge passieren laut letzter Verkehrszählung täglich das kurze Stück von der großen Unterführung bis zu Radigks Kreuzung. Viele Fahrzeuge benutzen die Kirchhainer Straße.

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Erstellt am: 11. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 11. März 2010, 08:11 Uhr
Autor: Von Dieter Babbe

Von Dieter Babbe

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