Ein halbes Jahrhundert Mikroelektronik
Ausstellung in Technischen Sammlungen Dresden mit DDR-Chips
Dresden Mit einer Sonderausstellung würdigen die Technischen Sammlungen Dresden ein halbes Jahrhundert Mikroelektronik-Entwicklung in der Stadt.
Endpunkt der kleinen Schau ist ein 300-Millimeter-Siliziumwafer, den der Siemens-Konzern 1998 in Dresden produzierte. Zu sehen sind auch großformatige Schaltpläne und Folien mit dem Layout der Speicherbausteine sowie zu deren Herstellung benötigte Geräte. Ziel ist die anschauliche Präsentation von Produkten, die sich durch ihre winzigen Dimensionen eigentlich „der sinnlichen Wahrnehmung entziehen“, sagte Kulla. Abgerundet wird die Schau durch Zeitungsartikel sowie Ausschnitte aus Dokumentarfilmen. Für die Technischen Sammlungen sei die Ausstellung „ein Anfang“, um sich künftig intensiver mit der Branche zu beschäftigen, sagte deren Direktor Roland Schwarz.
Die Mikroelektronik stelle heute schließlich die industrielle Basis des Hochtechnologie-Standorts Dresden dar.
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Erstellt am: 09. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Februar 2012, 10:47 Uhr
Autor: dpa/mar

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