Windradhersteller sucht weiter nach Unglücksursache
Wahrenbrück/Lauchhammer. Die Untersuchungen an dem im Mai abgebrochenen Rotorflügel einer Windkraftanlage bei Wahrenbrück sind noch nicht abgeschlossen.
Wie Frank Weise weiter informierte, seien an dem Flügel keine Vorschädigungen ausgemacht worden. «Das Holz und die Carbonstäbe waren in Ordnung» , erklärte er. Die Untersuchungen an dem von NEG Micon in England produzierten Teil werden in der Entwicklungsabteilung auf den Britischen Inseln untersucht.
Als Ursache des Abbruchs werde nach wie vor eine lokale Windhose vermutet. Die von Vestas in Lauchhammer gebauten Windkraftanlagen haben eine andere Beschaffenheit. Die Flügel sind aus Glasfaser mit einem sehr hohen Carbonanteil und weisen eine hohe spezifische Festigkeit auf. Ein Vestasflügel wiegt rund 6,7 Tonnen.
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Erstellt am: 08. Juni 2007, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Juni 2007, 02:36 Uhr
Autor: Bernd Töpfer

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