14. April 2009, 00:00 Uhr

Verhaltener Auftakt der Bad Liebenwerdaer Osterkirmes

Nur wenig Trubel auf dem Bad Liebenwerdaer Marktplatz

Bad Liebenwerda Ein Fest der Generationen hatte sich das „Studio 74“ vorab für die erste Osterkirmes in der Kurstadt gewünscht. Und obwohl sowohl Großeltern als auch Eltern und Kinder die Straßen säumten, war die Besucherzahl am Samstag von der eines wahren Volksfestes weit entfernt.Vielleicht lag es am allzu schönen Wetter, dass sich die Veranstalter zwar gewünscht hatten, aber viele Bürger scheinbar auch nutzten, um den Sonnenschein zu Hause zu genießen.

So kam es, dass am frühen Nachmittag der Trödelmarkt in der Mittelstraße die meisten Schaulustigen anzog. „Ein schöner Flohmarkt, bei dem glatt ein wenig Nostalgie beim Stöbern aufkommt“, sagte Gabriele Franz aus Doberlug-Kirchhain. Sie war mit ihren Kindern und Enkeln nach Bad Liebenwerda gekommen, um ein wenig Abwechslung vom alljährlichen Osterfestablauf zu bekommen.

Auch einige Kurgäste verbanden die Osterkirmes mit einem Spaziergang. Eine von ihnen war Ursula Liebscher, die sich etwas überrascht zeigte. „Ich bin erstaunt, dass so wenige Leute hier sind. Das Angebot des Festes ist jedenfalls sehr gut“, resümierte die Bad Schmiedebergerin. Negativ äußerte sie sich hingegen über einige städtische Geschäfte: „Es ist schade, dass nur wenige Läden einen verkaufsoffenen Samstag eingeplant haben.“ Wer vom Trödel genug hatte, konnte seinen Hunger und Durst an den zahlreichen Buden in der Breite Straße besänftigen. Angefangen von Bowle über Eis und Bratwurst bis hin zu Bier und Brezeln, gab es für jeden Geschmack das richtige Angebot. Steffen Franz und seine Frau genossen den anhaltenden Sonnenschein auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten.

„Die Kirmes gefällt uns gut, allerdings könnte ruhig etwas mehr los sein“, erzählte der Neuburxdorfer. Besonders der Trödelmarkt sei einen Besuch wert gewesen. Die direkt auf dem Marktplatz platzierten Fahrgeschäfte wurden am Samstag allerdings nur von wenigen Gästen genutzt. Weder Autoscooter noch Losbude konnten die Kirmesbesucher so recht überzeugen.

Auch Elfi Brundisch sprang diese Tatsache ins Auge. „Es sind gar nicht so viele Leute hier, wie ich erwartet hatte. Aber es wird etwas geboten, und das Wetter spielt auch mit“, sagte die Elsterwerdaerin. Für einen Ausflug nach Bad Liebenwerda habe sie sich entschieden, weil sie den Miniaturenpark in Elsterwerda schon kenne und einmal etwas anderes erleben wollte.
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Erstellt am: 14. April 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. April 2009, 11:00 Uhr
Autor: Von Steven Micksch

Von Steven Micksch

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