09. Februar 2012, 00:00 Uhr

Reiss-Häuser in der Bad Liebenwerdaer Kurstadt: Feilschen um die Gebäudesubstanz

Bad Liebenwerda Die Hoffnung ist groß, dass für die ehemaligen Reiss-Häuser in der Bad Liebenwerdaer Innenstadt der Durchbruch gelungen ist. Soll heißen: Die Stadt und das Landesamt für Denkmalpflege sind sich einig, wie mit der Bauruine umgegangen werden soll.

Nach mehreren Vor-Ort-Terminen und einem abschließenden Gespräch beim Amt in Wünsdorf ist nach Angaben von Kurstadt-Bürgermeister Thomas Richter (CDU) ein Kompromiss erzielt worden. Neben der Fassade sollen bedeutende Innenmauern erhalten werden.

Zugesichert seien vom Land und der Investitionsbank Brandenburg Zuschüsse für den Aufbau aus Mitteln der Städtebau- und Wohnraumförderung. Veranschlagt wird ein Investitionsaufwand von etwa 1,3 Millionen Euro. Entstehen sollen neun Wohnungen mit einem Zuschnitt von 52 bis 83 Quadratmetern Wohnfläche. Die Miete soll sich zwischen 5,50 bis 6,50 Euro (kalt) belaufen. Für die überwiegend alters- und barrierefrei ausgestatteten Wohnungen gibt es mehrere Interessenten.

Richter geht davon aus, dass nach der Einarbeitung der Forderungen der Denkmalpflege in die Bauplanung jetzt sehr zügig eine Baugenehmigung erteilt werden kann. Das sei auch nötig, da sonst für bereits ausgereichte Fördermittel Zinsen fällig würden.
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Erstellt am: 09. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Februar 2012, 16:24 Uhr
Autor: fc

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