07. Februar 2012, 00:00 Uhr

Kunstschule auf Gut Saathain noch ohne Finanz- und Betreiberkonzept

Erstkalkulation beläuft sich auf 870 000 Euro

Saathain Das Modell und die dazugehörigen Entwurfsskizzen zu einer Kunstschule – beides ist im Atelier von Ararat Haydeyan auf Gut Saathain zu sehen – haben in den zurückliegenden Monaten viele Befürworter gefunden. Auch Röderland-Bauamtsleiter Günter Heller sagt, dass eine Realisierung das Ensemble Gut Saathain weiter aufwerten würde.

Ins Auge gefasst ist der Umbau des jetzigen Garagenkomplexes auf dem Gutshof zur Kunstschule. Geht es nach Haydeyan, soll sie ähnlich einer Musikschule betrieben werden. Doch vom Landkreis ist angesichts des gegenwärtigen Haushaltsminus kaum Geld für die Umsetzung dieser „freiwilligen Ausgabe“ zu erwarten. Heller hat dennoch eine erste Objektanalyse durchgeführt. „Wir haben gemeinsam mit der Unteren Denkmalbehörde und der Bauaufsicht die Machbarkeit geprüft“, so Heller. Demnach könne das Objekt umgebaut werden. Vermutlich müsste eine neue Geschossdecke eingezogen und der Dachstuhl ersetzt werden. Als erste Kostenschätzung wurden 870 000 Euro ermittelt.

Die Investitionskosten seien die eine Seite, noch viel wichtiger sei ein schlüssiges Betreiberkonzept, so der Bauamtsleiter. Der Förderverein Gut Saathain, der seit Jahren mit viel Hingabe das Areal wirtschaftlich betreibt, sieht sich Heller zufolge überfordert.
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 09:35 Uhr
Autor: fc

fc

Jüngste Kommentare

Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden
Kommentar hinzufügen

Noch kein Passwort? Hier registrieren