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Elsterwerda

Die Döllingener Hoheiten sind ermittelt

Döllingen/Plessa Mit einem großen Schützenfest und einem Umzug mit vielen hundert Teilnehmern hat die Schützengilde Döllingen ihre neuen Schützenkönige geehrt.

07.09.2010
Beim Döllinger Schützenball am Samstagabend wurden Reinhard Bloedorn (2. v. r.) und Andrea Dörschel zum neuen Schützenkönig und zur Schützenkönigin gekrönt. Büchsenmachermeister Harald Müller (r.) aus Hirschfeld hatte in seiner Artillerie aus vier Kanonen nicht nur drei selbst gefertigte Kanonen, davon zwei Mini-Kanonen, sondern auch eine originale Böllerkanone aus dem Jahre 1925 dabei. Fahnenträger Thomas Rößler vervollständigt das Erinnerungsfoto. Foto: Rösler/vrs1
Foto: Rösler/vrs1
Zu Gast waren Gastschützenvereine und Gilden aus Uebigau, Kirchhain, Großenhain, Senftenberg, Bad Liebenwerda, Rückersdorf, Elsterwerda, Hohenleipisch und Belgern sowie Brandenburgs 1. Vizepräsident Engelhard Judek aus Cottbus und eine Artillerie aus vier Kanonen.

Neben den Gastschützenvereinen bekam auch die Freiwillige Feuerwehr Döllingen eine Erinnerungs-Fahnenschleife vom Vereinsvorsitzenden Bernd Binder. Beim Schützenball am Samstagabend wurden Reinhard Bloedorn und Andrea Dörschel zum neuen Schützenkönig und zur Schützenkönigin gekrönt. Erster und Zweiter Ritter wurden Johannes Novak und Andreas Bormann sowie Erste und Zweite Dame Annegret Liebmann und Christiane Gohle.

Nach einem lange einstudierten Salutprogramm der Döllinger Schützen mit zehn Schützen und einem Kommandanten waren diesmal erstmals in Döllingen historische Böllerklänge zu hören. Büchsenmachermeister Harald Müller aus Hirschfeld hatte in seiner Artillerie aus vier Kanonen nicht nur drei selbst gefertigte Kanonen, davon zwei Baby-Kanonen im Miniformat, sondern auch eine originale Böllerkanone aus dem Jahre 1925 dabei.

Die Gilde hatte sich schon am Sonnabend einiges einfallen lassen. Neben dem beliebten Armbrustschießen wurden Spaßwettkämpfe vom Bierglasschieben über Aalwürfeln, Kinderarmbrustschießen und Torwandschießen organisiert. Am Fußball-Gaudi hatten sich fünf Teams beteiligt. Die Schützengilde Döllingen, Turbine Döllingen, Timmys Welt Döllingen, ein Kahlaer Team und eins aus Plessa spielten um ein 30 Liter Fass Bier.

Auch die Ortsgruppe der Volkssolidarität Döllingen trug durch ihre Mithilfe am Kuchenbüfett zum Gelingen der Veranstaltung bei. Zurzeit hat die Döllinger Schützengilde 1876 insgesamt 46 Mitglieder. Ihr Durchschnittsalter beträgt 55 Jahre. Wie Vereinschef Bernd Binder sagte, seien jederzeit Jugendliche im Verein willkommen.

Von Veit Rösler undHeinz Hirschfeld
 
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