12. Mai 2009, 00:00 Uhr

Zu hohe Ansprüche - Cottbuser Ärzte sind überlastet

Patienten mit hohen Ansprüchen / Bevölkerung rechnerisch bestens versorgt

Cottbus Ärzte-Notstand trotz „Mediziner-Überversorgung“ in Cottbus: Rein rechnerisch ist die Bevölkerung für den Krankheitsfall bestens abgesichert. Trotzdem beklagen Patienten enorm lange Wartezeiten für Untersuchungstermine in den Praxen.

Modernste Technik für Diagnose und Eingriffe hat längst in den Praxen Einzug gehalten. Die Untersuchungen kosten mehr Zeit und Geld, bestätigen Mediziner. Foto: LR-Archiv Foto: LR-Archiv
Die medizinische Versorgungsdichte in der Stadt Cottbus ist laut Dr. Peter Noack, Vize-Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und niedergelassener Chirurg in Cottbus, „sehr gut“. In Spree-Neiße fehle es lediglich in Forst an Hausärzten. Guben drohe dies. Für das Cottbuser Umland sei nur ein Mediziner für Augenheilkunde dringend gesucht. Trotzdem sind die Wartezimmer meist überfüllt.

Das bestätigt auch Peter Noack. Die Ärzte in der Lausitz betreuten deutlich mehr Patienten als deren Kollegen in den westlichen Bundesländern, und sie täten dies auch noch intensiver, schätzt der Vize-Chef der Kassenärztlichen Vereinigung ein.
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Erstellt am: 12. Mai 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Mai 2009, 10:55 Uhr
Autor: Von Kathleen Weser

Von Kathleen Weser

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