Der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe Mining & Generation, Reinhardt Hassa, betonte in einer Mitteilung, Ökonomie und Ökologie seien nur in einem intelligenten Mix aus fossilen Energieträgern und erneuerbaren Energien vereinbar. „Mehr Miteinander statt Gegeneinander lautet deshalb die Devise für das Energieland Brandenburg.“ Vattenfall werde Umsiedlungen so sozial wie möglich gestalten. Dem Konzern zufolge sichert die Braunkohle aktuell rund 16 000 Arbeitsplätze in der Lausitz.

Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus erklärte: „Der Dialog mit den Befürwortern der Initiative muss weitergehen. Eine Energieregion Lausitz funktioniert nur mit neuen Tagebauen, mit der Entwicklung der CCS-Technologie und mit dem Ausbau erneuerbarer Energien.“

Für eine Weiterführung des Dialogs sprach sich auch Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin des Sprengels Cottbus, aus: „Unabhängig vom Ausgang des Volksbegehrens wird eine Steuerungsgruppe der Landeskirche weiterhin die verschiedenen Positionen sichten und im Mai der Synode vorlegen, um so zu einer gemeinsamen Meinungsbildung zu kommen.“ Sie selbst hat ihre Haltung in einer Kirchenzeitung veröffentlicht. „In der Verantwortung für die Schöpfung ist unser Auftrag begründet, sich für alle Alternativen einzusetzen, die Mensch, Umwelt und Klima schützen. Wir brauchen dringend energie- und klimapolitisches Umdenken nicht nur in der Lausitz, sondern auch für die Lausitz.“



Aktualisiert am 10. Februar, 10.10 Uhr.

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