22. Februar 2012, 00:00 Uhr

Teichland hofft auf Tourismuspreis

Erlebnispark startet mit neuer Attraktion in die Saison

Teichland Im vergangenen Jahr ging der Erlebnispark Teichland bei der Verleihung des Brandenburger Tourismuspreises leer aus. In diesem Jahr rechnet sich Bürgermeister Helmut Geissler gute Chancen aus. „Die Ehrung hätte einen enormen Werbeeffekt.“

Der Aussichtsturm zog seit seiner Eröffnung 40 000 Besucher an. Archivfoto: Behnke
Immerhin, die Nominierung ist geschafft. Gemeinsam mit der Lübbener Schlossinsel und fünf weiteren Brandenburger Verbänden und Gemeinden ist der Erlebnispark Teichland in die letze Bewerberrunde um den mit 2500 Euro dotierten Tourismuspreis gekommen. Um den Preis hatten sich 26 brandenburgische Projekte beworben.

„Ob wir es tatsächlich bis zum Sieg schaffen, erfahren wir erst am 9. März bei der Preisverleihung in Berlin“, sagt Bürgermeister Helmut Geissler. Zuversichtlich blickt er diesem Termin entgegen, denn der Erlebnispark kann einiges in die Waagschale werfen.

„Wir bieten mit dem slawischen Götterhain und anderen Attraktionen viele Dinge, die für Brandenburg einmalig sind“, so Geissler. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Besucher begeistert auf den Park reagieren. „Wir hatten ursprünglich mit 125 000 Gästen jährlich gerechnet, doch wir schätzen, dass es doppelt so viele sind.“

Allein der Aussichtsturm hat seit seiner Eröffnung vor knapp zwei Jahren 40 000 Neugierige angezogen. Für die kommende Saison haben die Betreiber zwei weitere Neuigkeiten im Angebot: Mit einem „Skydiver“, einem „Himmelstaucher“ können Besucher den Irrgarten aus luftiger Höhe beobachten. Außerdem wird vor dem Museum ein ausgedienter Pflugrücker aufgestellt, der früher auf der Bärenbrücker Höhe zum Einsatz kam.

Auch das Umfeld des Erlebnisparks wird in diesem Jahr aufgewertet. Bereits im Mai oder Juni sollen die ersten Arbeiten am künftigen Verbindungsweg zum Ostsee beginnen. Dieser Weg – insgesamt 1250 Meter lang – soll von Spaziergängern, Skatern und Radlern genutzt werden. Ruhezonen bieten Erholungsmöglichkeiten, auf die Kinder warten ein Spielplatz und mehrere Hochstände, die erklettert werden können.

Helmut Geissler: „Im Mai wird dann auch in einem Wettbewerbsverfahren entschieden, wie der künftige Osthafen aussehen wird. Das erleichtert die Planung der nächsten Schritte. Und hoffentlich auch die Finanzierung. Geissler: „Die früheren See-Projekte konnten mit einer soliden Finanzierung über die LMBV rechnen. Für uns wird es schwieriger, an entsprechende Fördermittel zu kommen.“

Hilfreich sei dabei eine Auszeichnung mit dem Tourismuspreis. „Nicht wegen der 2500 Euro Preisgeld, sondern wegen der Beachtung, die unser Ort dadurch findet. Das hilft auch der Entwicklung des Ostsees.“
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Erstellt am: 22. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. Februar 2012, 10:05 Uhr
Autor: Von Andrea Hilscher

Von Andrea Hilscher

Jüngste Kommentare (4)

Teichland?

von anvil948

Wo bitte ist Teichland? Gibt es eine Stadt oder Gemeinde, die in der Nähe liegt? Ich als Südbrandenburger kenne den Erlebnispark "Teichland" nicht - nie gehört oder gelesen. Wie will man mit dieser Unbekanntheit dorthin Touristen locken? Nicht mal der oben stehende LR-Artikel bezeichnet diesen geheimnisvollen Ort näher. Ohne Werbung funktioniert Tourismus nicht...!

Google

von dangermaik

Antwort auf folgenden Beitrag von anvil948 am 21.02.2012 21:18 Uhr

Googlen können Sie aber noch alleine, oder?

Zur Info: Teichland ist der Zusammenschluß der drei Dörfer Neuendorf, Maust und Bärenbrück. Die Gemeinde liegt zwischen Cottbus und Peitz. Sie existiert so schon über 10 Jahre.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teichland

Also...

von anvil948

Antwort auf folgenden Beitrag von dangermaik am 22.02.2012 09:53 Uhr

SIE meinen, lieber DangerMaik, dass man googeln muss, um eine Zeitung verstehend lesen zu können? Ist das die neue Art von Journalismus? Wer sich damit zufrieden gibt stellt keine Ansprüche an eine Zeitung. Nicht jeder Bürger Brandenburgs hat vor 10 Jahren den Zusammenschluss von Gemeinden verfolgt bzw. sich diesen als solchen bis heute gemerkt. Außeredem ist nicht jeder Leser/Abonnent der LR im Besitz eines PC um googeln zu können und die wenigsten Touristen aus dem In- und Ausland sind LR-Abonnenten. Nach heutiger Befragung meiner Arbeitskollegen wusste keiner von ihnen was Teichland ist.

Sommerrodelbahn

von dangermaik

Antwort auf folgenden Beitrag von anvil948 am 22.02.2012 16:31 Uhr

Ich kenne auch nicht jeden Fleck in Brandenburg. Ich mache Ihnen deswegen keinen Vorwurf. Aber man kann auch die LR nicht für sein fehlendes Wissen verantwortlich machen.

Der der erste Bauabschnitt mit Sommerrodelbahn (der ersten im Land Brandenburg) wurde schon 2008 eröffnet. Es gab schon oft Berichte darüber in der LR. Auch Radiowerbung gab oder gibt es.

http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Erlebnispark-Teichland-mit-erster-Sommerrodelbahn-eroeffnet;art25,2045607

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