Stadtagenten sammeln Cottbuser Ideen
Hinweis-Katalog zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes geht ans Bauamt
Cottbus In der nächsten Woche erhält Baudezernentin Marietta Tzschoppe (SPD) einen Ideen-Katalog zur geplanten Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Die Sammlung enthält Hinweise von Cottbusern.
Hauptkritikpunkt war demnach der Konflikt zwischen Auto und Straßenbahn. Da nach den vorgelegten Plänen die Fahrbahn am Bahnhofsberg zusätzlich von Gleisen gekreuzt wird, damit die Straßenbahn vor das Bahnhofsgebäude fahren kann. „Aber auch die Finanzierung war ein Thema“, erklärt der Stadtagent. „Es wurde die Frage gestellt, ob der Aufwand den Nutzen tatsächlich lohnt.“ Nach bisherigen Schätzungen des Rathauses belaufen sich die Kosten für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes auf rund acht Millionen Euro.
Des Weiteren haben die Stadtagenten die Cottbuser zum öffentlichen Nahverkehr ausgefragt. 500 Umfragebögen sind ausgefüllt worden. „Dabei haben wir den Fokus auf Nichtnutzer gelegt“, erklärt Marc Heinisch. Das liefert Cottbusverkehr Gründe, warum manche Leute Bus und Bahn nicht nutzen. Tatsächlich arbeiten die Stadtagenten mit dem Verkehrsunternehmen eng zusammen. „Die Umfragen helfen uns, Strategien zu entwickeln“, lobt Nicole Petzold von Cottbusverkehr. Neben der Umfrage haben die Stadtagenten von 200 Cottbusern ein Bewegungsprofil erstellt. „Wir haben sie gefragt, wo sie wohnen, arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen“, erklärt Marc Heinisch. Damit lässt sich eine Bewegungsstruktur innerhalb der Stadt erkennen. Auch das können wichtige Erkenntnisse für Cottbusverkehr sein. Mitte August sollen die Ergebnisse vorliegen.
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Erstellt am: 23. Juni 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. Juni 2011, 02:35 Uhr
Autor: pk

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