Vetschau Vetschau, Lübbenau und Burg arbeiten an einem gemeinsamen Energiekonzept. Dabei geht es den drei Kommunen aber nicht nur ums Sparen. Sie wollen neue Wirtschaftskreisläufe in Gang bringen. Dabei haben sie auch eine Lösung für die kaum noch profitable Landschaftspflege im Spreewald im Blick. Das hat auch den Bund überzeugt, der das Vorhaben mit 37 500 Euro unterstützt.
13.03.2010
Die Allianz hat längst einen griffigen Namen gefunden – Spreewalddreick. Diese Troika will unter anderem endlich eine Lösung für die kaum noch finanzierbare Landschaftspflege finden – ohne die der Spreewald verwildern würde. „Wir wollen Landschaftspflege im Sinne des Biosphärenreservates mit energiepolitischen Lösungen verknüpfen“, sagt der Burger Amtsdirektor Ulrich Noack (CDU). Soll heißen, das überschüssige Grün könnte für die Energiegewinnung genutzt werden. Wenn es Abnehmer für die Mahd gäbe, würde sich auch die Pflege wieder rechnen. Zudem, so die Vorstellung, könnte auf diese Weise Energie umweltschonend produziert und darüber hinaus vor Ort kostengünstig genutzt werden. „Das passt auch sehr gut zu unserem Image der Nachhaltigkeit“, sagt Noack.
Doch das gemeinsame Energiekonzept soll noch viel mehr leisten, wie Wolfgang Wünsch erklärt. Er ist der Geschäftsführer der Brandenburger Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BBSM). Die Potsdamer Gesellschaft hat die Koordination des Projektes übernommen. Dazu gehören auch Handlungsvorgaben, um die immer weiter steigenden Bewirtschaftungskosten in kommunalen Gebäuden in den Griff zu bekommen.
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