Schüler aus Cottbus und Umgebung treten gemeinsam gegen Rassismus ein
Cottbus. "Schule ohne Rassismus": Unter diesem Motto haben sich Jugendliche aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis zusammengeschlossen, um gemeinsame Aktionen gegen Rechtsextremismus zu starten. Wie eine der Initiatorinnen des Projekts, die 18-jährige Juliane Zill aus Guben, berichtet, plant die Gruppe Straßentheater-Szenen, in denen typische Auseinandersetzungen mit Nazis nachgestellt werden sollen.
Zill: "Außerdem wollen wir zum nächsten Cottbuser Stadtfest ein eigenes Programm aufführen, damit die Leute erfahren, warum Rassismus gefährlich ist."
Mit scharfem Protest wenden sich die Schüler gegen die beiden NPD-Stadtverordneten Frank Hübner und Ronny Zasowk, die sich am Mittwoch geweigert hatten, an der Gedenkminute für die Opfer des Holocaust und der Bombardierung von Cottbus teilzunehmen (die RUNDSCHAU berichtete). So sagt die 17-jährige Katharina Hoffmann aus Cottbus: "Wir finden es unbegreiflich und unverantwortlich, dass es heute noch Leute gibt, die den Holocaust leugnen."
Erstellt am: 29. Januar 2009, 13:43 Uhr
Geändert am: 01. Juli 2010, 17:46 Uhr
Autor: rw

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