Mit alten Gräben gegen künftiges Hochwasser
Dissen Gerd-Uwe Szonn führt die Gäste zur Problem-Kreuzung und erklärt, was seiner Auffassung nach geschehen muss: Der vorhandene Graben in der Hauptstraße soll über rund 60 Meter bis zur Döbbricker Straße fortgesetzt und durch ein Rohr unter der Döbbricker Straße bis zu einem Graben östlich des entstehenden Museumsparkplatzes geleitet werden. Nach den Worten von Gerd-Uwe Szonn eine dringende Maßnahme.
Ohne ein Gesamtkonzept seien die Wirkungen unberechenbar. Der Vertreter der oberen Wasserbehörde spricht Klartext: „Zuerst müssen Sie die Gemeindevertreter auf Ihrer Seite haben. Dann brauchen Sie ein Projekt und schließlich die finanziellen Mittel.“ Die Gemeindevertretung habe durchaus klare Vorstellungen von dem, was zum Hochwasserschutz in Dissen unternommen werden muss, sagt Bürgermeister Fred Kaiser. „Seit Oktober beschäftigen wir uns damit.“ Ein Ingenieurbüro habe eine Studie erstellt. „Wir haben das vorhandene Grabensystem gereinigt und wieder funktionstüchtig gemacht“, so Kaiser.
Entlang der am schlimmsten betroffenen Döbbricker Straße sorge jetzt ein Provisorium für Hochwasserschutz. Sobald der Haushalt bestätigt ist, werde die Gemeinde ein Planungsbüro beauftragen, das alte Grabensystem parallel zu den Ackerflächen wieder funktionstüchtig zu machen. Fred Kaiser: „Wir müssen das Wasser abfangen, bevor es ins Dorf fließt.“ Dann werde auch der Bereich Döbbricker Straße/Hauptstraße künftig vom Hochwasser verschont.
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Erstellt am: 15. August 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 15. August 2011, 10:58 Uhr
Autor: Ulrike Elsner

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