23. Oktober 2010, 00:00 Uhr

Lösung im Streit um Gedenkstein in Sicht

Cottbus Lösung im Streit um Gedenkstein in Sicht Die Stadt Cottbus will das Menschenrechtszentrum bei der Wiederaufstellung des Gedenksteins für die Opfer der DDR-Diktatur unterstützen. Wie der Büroleiter des Oberbürgermeisters, Wieland Eschenburg, mitteilt, soll in der nächsten Woche eine Lösung für das Denkmal gefunden werden.

»Dazu treffen sich Vertreter der Stadt und des Menschenrechtszentrum mit dem Steinmetz, der den Gedenkstein anfertigte«, kündigt Eschenburg an. »Auf dieser Zusammenkunft wird entschieden, wo der Stein aufgestellt wird oder ob zunächst eine Überarbeitung in der Werkstatt notwendig ist.« Die Mitglieder des Menschenrechtszentrums hatten vor einer Woche eine Protestresolution verabschiedet, nachdem der Stein bei Bauarbeiten auf dem früheren Gefängnisgelände an der Bautzener Straße herausgerissen und beschädigt worden war: »Wir fordern, dass der Gedenkstein durch den Verursacher repariert und wieder repräsentativ aufgestellt wird«, hieß es in ihrer Stellungnahme. »Der Stein ist eines der wenigen Denkmale, die in Cottbus an die Opfer der DDR-Diktatur erinnern.« wr

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Erstellt am: 23. Oktober 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. Oktober 2010, 03:16 Uhr
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