05. Mai 2011, 00:00 Uhr

Letzte Insassin besucht Ex-Frauenzuchthaus

Cottbus Wiedersehen nach 67 Jahren: Die wahrscheinlich letzte noch lebende Gefangene des berüchtigten Cottbuser Frauenzuchthauses Gisèle Guillemot und ihre Tochter Michéle Gey-Smith haben am Mittwochabend das Menschenrechtszentrum in der Bautzener Straße besucht – die 89-jährige französische Widerstandskämpferin kehrte erstmals an den Ort ihres Leidens zurück.

Gisèle Guillemot nach 67 Jahren zum ersten Mal wieder am Ort ihres Leidens. Foto: Michael Helbig/mih1
Am heutigen Donnerstag wird sie ab 10 Uhr mit Schülern im Saal des Stadthauses am Altmarkt ins Gespräch kommen. Danach trägt sich Gísele Guillemot in das Goldene Buch der Stadt Cottbus ein. Sowohl das Zeitzeugengespräch als auch die Eintragung in das Goldene Buch sind öffentlich.
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Erstellt am: 05. Mai 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 05. Mai 2011, 08:13 Uhr
Autor: M. Helbig/mih1

M. Helbig/mih1

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