07. Februar 2012, 00:00 Uhr

Klassenerhalt rückt in weite Ferne

BASKETBALL Cottbuser White Devils verlieren 69:85 gegen DBV Charlottenburg

Cottbus Die Cottbuser Basketballer der White Devils haben am Sonntagabend ihre elfte Niederlage in der laufenden Regionalliga-Saison kassiert. Nach dem 69:85 gegen den DBV Charlottenburg wird der Klassenerhalt für die White Devils immer schwieriger, zumal die direkten Tabellennachbarn TuS Bramsche und EBC Rostock ihre Spiele überraschend gewannen und so den Abstand zu Cottbus vergrößern konnten. Bester Werfer für den Tabellenletzten war Marco Woamey mit 24 Punkten.

Marco Woamey war mit 24 Punkten bester Werfer der Devils bei der 69:85-Heimniederlage gegen Charlottenburg. Foto: Steffen Beyer/sby1 Foto: Steffen Beyer/sby1
Von der ersten Minute an liefen die White Devils im ersten Spiel ohne ihren etatmäßigen Center Rolando Little, der überstürzt in den Kosovo gewechselt war (die RUNDSCHAU berichtete), einem Rückstand hinterher. Der DBV Charlottenburg punktete mit einer starken Offensivleistung. Die Cottbuser dagegen agierten nahezu glücklos. Schon zur Halbzeitpause beim 27:48-Rückstand zeichnete sich eine klare Niederlage ab. Mit einem 25-Punkte-Rückstand bei 29:54 starteten die Teufel im dritten Viertel eine kleine Aufholjagd. Näher als beim zwischenzeitlichen 47:61 kamen sie aber nicht mehr heran.

„Wenn es uns in dieser Phase gelungen wäre, unter zehn Punkte zu kommen, hätten wir mit Selbstbewusstsein in das letzte Viertel gehen können“, analysierte Trainer Rene Schilling später. Doch reichte die Luft nicht. Hinzu kam erneut eine katastrophale Dreierquote (7 von 28 Treffern).

„Wenn alle so arbeiten würden wie Michael Möbes, Thomas Krausche, Marco Woamey und Daniel Krausche könnte man auch bei einer 20-Punkt-Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen. So aber bleibt ein fader Beigeschmack“, resümierte René Schilling und fand deutliche Worte für die mangelnde Einstellung einiger Spieler. So dürfte der Klassenerhalt für die Cottbuser sehr schwer werden, zumal die Saison bereits in das letzte Drittel biegt. Die Devils haben noch sieben Spiele. „Ich habe das Gefühl, dass sich manche zu schnell aufgeben und nicht bereit sind, alles zu geben“, sagte Schilling.



Am Samstag, 11. Februar, sind die White Devils beim BBC Febro Eagles Magdeburg zu Gast. Das Hinspiel hatten die Cottbuser mit 74:69 gewonnen. Doch die Eagles dürften auf einem Höhenflug sein nach dem 98:97-Erfolg gegen Itzehoe und dem nun vierten Tabellenrang.



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Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 11:33 Uhr
Autor: pm/tus

pm/tus

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