Historische Technik zum Anfassen
RUNDSCHAU-Serie: Mit Kindern in Cottbuser Museen / Teil 6: Die Spreewehrmühle
Cottbus Das Mühlrad steht still am Großen Spreewehr im Norden von Cottbus. Doch die Spreewehrmühle lebt. Dafür sorgt der Mühlenverein, der sich 2007 gegründet hat. Für junge Besucher haben die Freunde des technischen Denkmals besondere Angebote parat.
Interessant für die Kinder sei es auch, die Wohnstube des Müllers zu sehen, so der ehrenamtliche Mühlenführer. Denn die gesamte Behausung des Müllers ist ein bescheiden möblierter Winkel des Mühlenraums. Aus viel mehr als einem Schrank, einer Truhe und einem Bett bestand der Hausrat des Müllers nicht. Für Besucher war nicht viel Platz, als die Mühle noch in Betrieb war. „Der Müller und sein Geselle werkelten hier alleine“, erklärt Rädisch. „Gesellschaft leisteten ihnen nur die Mäuse und Ratten, die es auf das Getreide abgesehen hatten.“
„Wer sich traut, kann auch in der Mühle übernachten“, informiert Jochen Rädisch. Doch das sei nichts für Nervenschwache, meint er lachend.
Ganz entspannt könnten Mädchen und Jungs aber einen ganzen Erlebnistag an der Mühle genießen. „Zu Beginn können zusätzlich noch das Tierheim oder die Kläranlage in der Nachbarschaft besichtigt werden.
Dann werfen wir hier den Grill an und erkunden mit den Kindern die Mühle“, sagt Rädisch. „So haben wir hier zum Beispiel schon einige Kindergeburtstage gefeiert.“
Weitere Informationen zur Spreewehrmühle in Cottbus gibt es unter Telefon 0355 700003 und im Internet auf www.spreewehrmuehle.com. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich anzumelden.
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Zum ThemaDie Cottbuser Spreewehrmühle ist die letzte Wassermühle ihrer Art im Osten Deutschlands. Sie wurde im Jahr 1801 als Pfahlbaumühle am Großen Spreewehr errichtet. Das Wasserrad wurde unterschlächtig angetrieben. In der Spreewehrmühle wurden Getreide, Graupen und Hirse gemahlen.
Zum ThemaDie Cottbuser Spreewehrmühle ist die letzte Wassermühle ihrer Art im Osten Deutschlands. Sie wurde im Jahr 1801 als Pfahlbaumühle am Großen Spreewehr errichtet. Das Wasserrad wurde unterschlächtig angetrieben. In der Spreewehrmühle wurden Getreide, Graupen und Hirse gemahlen.
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Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 26. Mai 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 26. Mai 2011, 03:30 Uhr
Autor: Von Nicole Nocon

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