08. Februar 2012, 00:00 Uhr

FDP-Landtagsabgeordneter will in Potsdam Druck machen

Cottbus Der Cottbuser Landtagsabgeordnete Jens Lipsdorf will den Auftrag der Cottbuser FDP-Fraktion ernst nehmen und sich im Landtag für den Energiestandort Lausitz weiter stark machen. Das Positionspapier der FDP-Landtagsfraktion zur Energiestrategie des Landes entspreche in wichtigen Punkten der vor wenigen Tagen verabschiedeten Stellungnahme des Hauptausschusses der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung, sagt Lipsdorf.

Danach habe die Braunkohle sowohl eine Schlüsselfunktion im Energiemix der Zukunft als auch für die Lausitz als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. „Wir machen in Potsdam weiter Druck, dass in der Lausitz klimafreundlichere Verfahren der Energiegewinnung aus Braunkohle erforscht und auch angewendet werden“, sagt der Liberale. Die CCS-Technologie dürfe deshalb nicht abgeschrieben werden.

„Die Forderung, dass Einnahmen aus dem Emissionshandel in die Lausitz und damit in die energiebezogene Forschung an der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz fließen müssen, unterstütze ich ausdrücklich“, so Lipsdorf weiter. Für den FDP-Landtagsabgeordneten enthält die Stellungnahme der Stadt Cottbus auch Ansatzpunkte, die weiter vertieft werden sollten. So mache es durchaus Sinn, auf die Ideen eines europäischen Pipelinesystems für Kohlendioxid zu setzen, sagt Lipsdorf.
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Erstellt am: 08. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. Februar 2012, 02:36 Uhr
Autor: sh

sh

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