Braunkohle-Tagebau Jänschwalde
Blick in den Braunkohle-Tagebau der Vattenfall Europe AG im brandenburgischen Jänschwalde nördlich von Cottbus Foto: Z1022 Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Auf einer Länge von etwa 450 Metern ist am Freitagvormittag eine Böschung auf der Grubenarbeitsebene des Tagebaus Jänschwalde in Bewegung geraten. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Arbeitstechnik wurde teilweise beschädigt. Aufgrund dessen hat Vattenfall die Braunkohleförderung vorübergehend unterbrechen müssen. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Vattenfall rechnet damit, am Montag den Grubenbetrieb und damit die Kohleförderung wieder wie gewohnt aufnehmen zu können.
 
Die Versorgung des Kraftwerkes Jänschwalde bleibt während des Unterbrechungszeitraumes durch den Rückgriff auf vorhandene Vorräte und eine Kohlelieferung aus anderen Lausitzer Tagebauen gewährleistet.
 
Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe des Landes Brandenburg wurde informiert und untersucht zurzeit die Ursachen.