06. Februar 2012, 00:00 Uhr

Ein zartes Pflänzchen

Seit über zehn Jahren gibt es immer wieder neue Ideen, wie eine Medizinerausbildung in Brandenburg auf den Weg gebracht werden kann. Da der Aufbau einer eigenen Fakultät langwierig und vor allem teuer ist, geht Cottbus jetzt einen ganz eigenen Weg.

Ohne einen Cent Unterstützung aus Landesmitteln haben engagierte Ärzte ein Kliniknetzwerk und die kommunale Politik ein Institut gegründet, das jungen Assistenzärzten eine Perspektive in der Region bieten soll. Die Mediziner können sich hier kostenfrei weiterbilden, lernen – hoffentlich – die Vorteile eines Lebens in der Lausitz schätzen und eröffnen schließlich ihre Hausarztpraxis in der Region. Ein kühner Gedanke, sicherlich. Dass er aber nicht so ganz weit hergeholt ist, lässt sich schon daran ablesen, dass ein Großkonzern wie Vattenfall 450 000 Euro in die Medizinerweiterbildung steckt. Mag das Land auch noch so skeptisch nach Cottbus schielen: Dieses neue, zarte Pflänzchen hat Unterstützung verdient.

andrea.hilscher@lr-online.de
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Erstellt am: 06. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 06. Februar 2012, 02:36 Uhr
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