Drogenfund bei Razzia in Cottbuser Tanzbar
Cottbus Bei einer Razzia in einer Cottbuser Tanzbar hat die Polizei bei Besuchern geringe Mengen Rauschgift sowie Schlagringe gefunden. Die Beamten entdeckten mehrere Tütchen mit Kokain und Cannabis. Bei der Aktion am Samstagmorgen wurden auch Mitglieder und Unterstützer der Rockergruppe Hells Angels kontrolliert.
Während der Durchsuchung seien bei elf Personen, unter denen sich Mitglieder und Unterstützer der Rockergruppe Hells Angels befanden, mehrere Tütchen mit Kokain und Cannabis aufgefunden worden. „Die durchsuchenden Beamten fanden außerdem bei zwei anwesenden Personen Schlagringe. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz wurden eingeleitet“, so Fleischer.
Im Einsatz seien Polizeibeamte des Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße, der Bereitschaftspolizei und des brandenburgischen Landeskriminalamtes gewesen.
Ärger mit Mitgliedern von Rocker-Clubs gab es am Wochenende auch erneut in Berlin: Rund 15 Anhänger der „Bandidos“ stürmten gegen 01.10 Uhr ein Lokal in der Gustav-Adolf-Straße in Weißensee und griffen mehrere Anhänger der mit ihnen verfeindeten „Hells Angels“ an. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Vier „Hells Angels“ wurden durch Messerstiche verletzt, zwei von ihnen schwer.
Anschließend lieferten sich einige der Angreifer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, der einige Festnahmen gelang. Die Mordkommission ermittelt gegen acht „Bandidos“ wegen versuchten Totschlags.
Die „Bandidos“ und befreundete Motorrad-Clubs liegen seit langem mit den „Hells Angels“ im Clinch. In den vergangenen Monaten hatte sich der Konflikt zugespitzt. In Berlin-Hohenschönhausen wurde im vergangenen August ein 33 Jahre alter Rocker auf offener Straße erschossen.
Erstellt am: 14. März 2010, 16:39 Uhr
Geändert am: 14. März 2010, 16:50 Uhr
Autor: dpa/pm/nn/boc

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