Cottbuser Universität mit Rekord bei Studenten und Drittmitteln
Cottbus Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) hat nach Einschätzung ihres Präsidenten Walther Ch. Zimmerli eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen. Bei den Studentenzahlen und den eingeworbenen Drittmitteln seien Rekordwerte erreicht worden, sagte er am Donnerstag in Cottbus. So gebe es im laufenden Wintersemester 6700 Studierende, das sind 1700 mehr als vor vier Jahren.
Zurzeit seien rund 1000 ausländische Studierende an der BTU Cottbus eingeschrieben, berichtete Zimmerli. Die meisten von ihnen kämen aus China, gefolgt von Kamerun und Polen. Um die Qualität der Lehre zu sichern, gebe es Zulassungsbeschränkungen für die fünf Studiengänge Architektur, Stadt-und Regionalplanung, Kultur und Technik, Betriebswirtschaftslehre sowie Wirtschaftsingenieurwesen. «Wir haben noch Nachholbedarf bei Elektrotechnik», sagte Zimmerli.
Die BTU Cottbus musste 2010 einen Einbruch bei den Drittmitteln von 19 Millionen Euro verkraften. Grund war die Wegnahme von Rücklagen der Universität durch das Land in Höhe von 3,6 Millionen Euro, wie Zimmerli sagte. «Diese Unterfinanzierung durch das Land konnten wir aber gut abmildern.» So erforscht die BTU mit dem Energiekonzern Vattenfall Europe die CCS-Technologie zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken und der Industrie. Außerdem sind BTU-Wissenschaftler an der Materialforschung des britischen Triebwerksherstellers Rolls Royce beteiligt.
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Erstellt am: 02. Februar 2012, 15:19 Uhr
Geändert am: 02. Februar 2012, 15:23 Uhr
Autor: dpa/boc

Jüngste Kommentare (1)
zur besonderen Verarschung
von Megander
Mal sehen, wie lange sich die jungen Leute noch mittels der Bildungslüge hinters Licht führen lassen.
Um für die führenden Unternehmen wirklich brauchbares Menschenmaterial darzustellen, geht der Trend neuerdings hin zum internationalen Doppelstudium, welches natürlich in Rekordzeit mit Traumnoten und ersten Führungserfahrungen in der Praxis zu absolvieren ist.
La-la-laßt Euch nicht verarschen, besonders nicht beim Lebensglück!