Cottbuser PSV-Sportler stehen mit Shaolin-Kämpfern auf der Matte
PSV-Sportler nutzten Gastspiel für gemeinsames Training
Cottbus 15 Lausitzer Kampfsportler haben sich am Samstag in der Stadthalle einen Traum erfüllt. Die Trainer und Aktiven des Polizeisportvereins trainierten mit chinesischen Shaolin-Kämpfern.
Drei Trainer und zwölf Aktive im Alter zwischen elf und 25 Jahren wurden als Anerkennung für Trainingsfleiß und Engagement zu der einmaligen Übungsmöglichkeit eingeladen. Sie begann mit einem Gespräch, in dem Großmeister De´an Shi Historie und Tradition des Shaolin Kung Fu und die Verbindung zum Buddhismus schilderte. Die 15- bis 20jährige Ausbildung, die im frühen Kindesalter beginne, diene der Harmonie von Körper und Geist, sagte er.
Die PSV-Mitglieder, die einmal pro Woche waffenloses Shaolin Kung Fu und zusätzlich mindestens eine Kampfkunsttechnik mit Waffen trainieren, wurden danach von drei Ensemblemitgliedern unterrichtet. Den Demonstrationen folgten eigene Übungen, deren Tempo ständig gesteigert wurde. Dabei korrigierten die Trainer Fußstellung, Armhaltung und Bewegungsabläufe. Es folgten neue Elemente.
»Ich habe neue Techniken gelernt, die mich weiterbringen«, erzählte Anna Ochs nach dem Training. »Die Shaolin haben viel Wert auf exakte Übungen gelegt. Der größte Unterschied zu unserem Training war die viel höhere Schnelligkeit der Ausführung aller Elemente. Ich trainiere schon seit 2005 beim PSV Kampfkünste. Das hat mir geholfen, mein Leben zu gestalten.« rur1
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Erstellt am: 07. Februar 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2011, 10:26 Uhr
Autor: Von Ronald Ufer




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