Cottbus
Mit ihrer Unterschrift haben gestern die Cottbuser Dieter Schuster und Jana Böttcher von der Initiative Pro Tram das Bürgerbegehren für den Erhalt und Ausbau des Cottbuser Straßenbahnnetzes eröffnet. Gefordert wird ein Gutachten zur Weiterentwicklung des Cottbuser Straßenbahnnetzes.
Die Initiatoren Jana Böttcher und Dieter Schuster leisten die ersten Unterschriften. Foto: Adelheid Floß Foto: Adelheid Floß
Mindestens 12 000 Unterschriften wollen die Initiatoren sammeln, sagte Schuster. Diese seien nötig, um bei der Stadtverwaltung Gehör zu finden. Die Unterschriftenlisten würden in Bürgervereinen, an Informationsständen zur Verfügung gestellt. Auch könnten diese im Internet unter www.pro-tram-cottbus.de heruntergeladen werden. Für die Abgabe der Listen stellt die Cottbuser CDU Fraktionsräume im Stadthaus zur Verfügung.
Für Unverständnis hat indes beim Fahrgastverband ProBahn eine Aussage des Cottbuser OB-Büroleiters Wieland Eschenburg gesorgt. Dieser hatte am Dienstag kritisiert, dass ProBahn bisher noch nicht auf die Einladung der Stadtverwaltung zur Mitarbeit im Fahrgastbeirat reagiert habe. Das Problem: Das Einladungsschreiben, am Freitag, dem 10. Juli, von der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht, hat erst zu Wochenbeginn den Landesverband erreicht. „Die Einladung trägt den Poststempel vom 13. Juli, ein bisschen Reaktionszeit sollte man uns schon zugestehen“, sagt ProBahn-Landeschef Dieter Doege. afl/sh
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