65. Jahrestag des Bombenangriffs auf Cottbus: Flüchtlingswelle und „Volksopfer“
Cottbus Es ist bis heute einer der verheerendsten Tage der Geschichte der Stadt Cottbus: die Bombardierung am 15. Februar 1945. Alliierte Flieger griffen den Bahnhof an und verwandelten große Teile der Südstadt in eine Trümmerwüste. Etwa 1000 Menschen starben. Am kommenden Montag jährt sich der Tag zum 65. Mal.
09.02.2010
Unterdessen gestanden die Nationalsozialisten erstmals ein, dass Rohstoffe, Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände nicht mehr reichten. Produktionsstätten waren zerstört worden und rumänische Ölquellen verloren. So befahlen die Nazis im Januar 1945 „Großsammeltage zum Volksopfer“. Das Motto: „Gebt alles Entbehrliche der kämpfenden Front!“ Die Sammlung wurde aufgrund unzureichender Ergebnisse bis zum 11. Februar verlängert. Heinz Petzold: „Allerdings wurde nicht gesagt, wenn die Reserve des ,Volksopfers' verbraucht ist, wie es dann weitergeht. Für die NSDAP war bis dahin der deutsche Endsieg erzielt.“
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