07. Februar 2012, 00:00 Uhr

Wolle und Pelz gegen die Kälte

Wie sich die Lausitzer gegen die klirrende Kälte schützen

Lausitz Der Atem dampft in der schneidenden Kälte, der Frost hat Einzug gehalten in der Lausitz. Bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius wagen sich nur die wenigsten Passanten ohne Mütze und Schal aus dem Haus.

. Derzeit herrschen in der Lausitz Temperaturen, die in diesem Jahr bislang nur für Moskau oder Nordschweden gemeldet wurden. Doch seitdem Väterchen Frost auch die hiesige Region in seinen festen Griff genommen hat, sind die Straßen zwischen Guben, Cottbus und Herzberg gewissermaßen zum Catwalk für die aktuelle Mützen- und Schalmode geworden. Ob Pelz- oder Wollmütze: Wer sich längere Zeit unter freiem Himmel aufhalten muss, geht derzeit lieber nicht „oben ohne“.

Wobei viele Lausitzer froh sind, dass der Winter jetzt endlich seinen Namen verdient – so wie Daniela Grafe, Lehrerin aus Spremberg: „Ich finde es sehr gut, dass es endlich kälter wird und schneit. Der Winter war doch bis jetzt viel zu mild.“ Das derzeitige Wetter „ist genau richtig, und ich hoffe, dass es noch ein bisschen so bleibt“.

Martin Herrmann aus Forst setzt derzeit nicht nur auf eine warme Mütze: Er stülpt drei Paar Socken über seine Füße und bevorzugt auch drei Pullover: „Das ist mir wärmer als mit einer Jacke“, sagt er.

Um sich warm zu halten, schwören Ramona Heller und Bettina Hübner auf Selbstgestricktes: „Weil man dann etwas Eigenes hat.“ Doch das wichtigste Mittel gegen Kälte ist für die beiden Frauen: „Tee trinken und lustig sein.“ Unterdessen berichtet Nicole Lippock, Mitarbeiterin eines Hutmodengeschäfts in Senftenberg, von reißendem Absatz bei Mützen und Schals.
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Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 03:26 Uhr
Autor: Von Siegfried Denzel

Von Siegfried Denzel

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