Wie das „Jobcare“-Projekt mit Leben erfüllt wird, erklärt Marit Weber, selbst gelernte Krankenschwester, so: In engem Kontakt mit den Hausärzten und den pflegenden Angehörigen wird zunächst der Hilfe-Bedarf ermittelt. Dem folgt ein Plan, wie in jedem Einzelfall am besten geholfen werden kann. „Wir nehmen den Angehörigen dann den ganzen organisatorischen Ballast ab“, so Marit Weber. Damit verschaffe man ihnen Zeit, die besonders Menschen, die berufstätig sind, zur eigenen Entspannung wichtig ist. Von der Organisation der Arztbesuche über die Pflegedienste bis hin zum Essen auf Rädern reiche die Palette. An die Adresse der Unternehmen geht das verlockenden Versprechen: „Ihr Mitarbeiter steht trotz der Pflege eines Familienmitglieds dauerhaft zur Verfügung.“
Einen weiteren Schritt zur Entlastung pflegender Angehöriger will Silvia Dietrich ab April mit einem weiteren Angebot gehen. Zweimal wöchentlich soll es für an Demenz Erkrankte die Möglichkeit geben, sich in einer Gruppe zu treffen und eine Zeit miteinander zu verbringen. Auch das würde Angehörigen Gelegenheit verschaffen, eigenen Erledigungen nachzugehen. „Wir haben da in Bad Liebenwerda schon einen sehr guten Raum gefunden“, blickt Silvia Dietrich nach vorn.
Zum Thema:
Zum ThemaIm Projekt „Jobcare“ der EEpL GmbH und des Ärztenetzwerkes Südbrandenburg sind gegenwärtig acht Unternehmen einbezogen. Kooperationsvereinbarungen gibt es mit den Firmen Itec Elsterwerda, Salzgitter Zeithain, Siag Finsterwalde, IWUP Doberlug-Kirchhain, HQM Tröbitz, Tyroller Herzberg. Es laufen Gespräche mit der IG Metall und Unternehmen über Betriebsvereinbarungen.Das Projekt ist eines von fünf Brandenburger Modellprojekten in der Innopunkt-Initiative „Beruf, Familie, Pflegen. Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg“. Ein zweites Modellprojekt wird von der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft mit dem Titel „Netzwerk Pflege und Beruf“ umgesetzt.Kontakte: Helferinnenkreis „Lebensfreude“ im Horizont-Sozialwerk: Telefon 035341 472005, 0152 26667519.Servicezentrum Gesundheit Südbrandenburg GmbH: Telefon 03533 489363.
Zum ThemaIm Projekt „Jobcare“ der EEpL GmbH und des Ärztenetzwerkes Südbrandenburg sind gegenwärtig acht Unternehmen einbezogen. Kooperationsvereinbarungen gibt es mit den Firmen Itec Elsterwerda, Salzgitter Zeithain, Siag Finsterwalde, IWUP Doberlug-Kirchhain, HQM Tröbitz, Tyroller Herzberg. Es laufen Gespräche mit der IG Metall und Unternehmen über Betriebsvereinbarungen.Das Projekt ist eines von fünf Brandenburger Modellprojekten in der Innopunkt-Initiative „Beruf, Familie, Pflegen. Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg“. Ein zweites Modellprojekt wird von der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft mit dem Titel „Netzwerk Pflege und Beruf“ umgesetzt.Kontakte: Helferinnenkreis „Lebensfreude“ im Horizont-Sozialwerk: Telefon 035341 472005, 0152 26667519.Servicezentrum Gesundheit Südbrandenburg GmbH: Telefon 03533 489363.

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