Neue Vereinbarung zwischen Krankenkassenverbänden und der Cottbuspflege
Die Versorgung unheilbar erkrankter Menschen in Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis soll sich verbessern. Deshalb haben die Krankenkassenverbände in Brandenburg und die Cottbuspflege das Palliativteam gegründet. Ziel ist unter anderem, das Versorgungsgebiet deutlich auszudehnen.
Versicherte haben Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Archivfoto: ddp
Im Mittelpunkt der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung - SAPV genannt - stehe die Betreuung im Haushalt oder in der Familie, um sterbenden Menschen ein würdevolles Leben bis zum Ende zu ermöglichen, sagt Annette Wallenburg, Leiterin der Cottbuspflege. Die neue Vereinbarung soll die ambulante Versorgung Betroffener auf hohem medizinischen und pflegerischen Niveau sichern. Die Mitarbeiter nehmen den Angehörigen jegliche belastende Arbeit in der schweren Zeit ab – von der Antragstellung bis zur Festlegung der medizinischen Versorgung. Das Palliativteam kooperiert dabei unter anderem mit dem Fachpflegedienst des Stadthospizes, den Kliniken in Cottbus, Forst und Spremberg sowie mit Seelsorgern, Pflegekräften und Medizinern verschiedener Disziplinen. Diese haben eine spezielle Ausbildung in der Palliativmedizin absolviert. Das Stadthospiz in der Bahnhofstraße in Cottbus begleitet bereits seit 13 Jahren Menschen in den Tod.
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