Firmen auf Nachwuchssuche in Senftenberg
Die zehnte Auflage der Personalbörse „campus-X-change“ war an der Hochschule Lausitz wieder ein Erfolg
Senftenberg Die 10. Firmenkontakt- und Personalbörse „campus-X-change“ hat in dieser Woche mehr als 2000 vorwiegend junge Besucher zur Hochschule Lausitz nach Senftenberg gelockt. 51 Wirtschaftsunternehmen aus ganz Deutschland haben sich in der Sporthalle auf dem Campus den Studenten, Abiturienten und künftigen Absolventen vorgestellt. Für den Berufsnachwuchs war eine Vielzahl an Praktikumsplätzen, Themen für Abschlussarbeiten und Jobs für Berufseinsteiger im Angebot.
Das sollte dann auch gar nicht so schwer sein. Denn die Wirtschaftsregion Senftenberg ist auf der „campus-X-change“ auch diesmal wieder breit vertreten. Von TAKRAF in Lauchhammer über die Buchanelectric in Altdöbern, PC Soft in Senftenberg bis hin zu Vattenfall und den WAL Betrieb reicht die Palette. Schon von der ersten Messe an ist auch die BASF Schwarzheide GmbH bei der Firmenkontakt- und Personalbörse dabei. „Wir suchen junge qualifizierte Mitarbeiter, die zu unserem Unternehmen passen. Wir können Stellen für Berufseinsteiger bundesweit an unseren Standorten anbieten“, sagt Nadine Weiner von der Personalentwicklung der BASF. Besonders nachgefragt seien – natürlich vor allem von den Studenten der Chemie- und Verfahrenstechnik am Hochschulstandort Senftenberg – Praktikumsplätze und Themen für Bachelor- und Masterarbeiten.
Auch Stephan Bode (25), Student des Wirtschaftsingenieurwesens, ist auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. „Die campus-X-change bietet die Möglichkeit, relativ ungezwungen auf die Firmen zuzugehen und erste Kontakte zu knüpfen“, sagt er.
„Den Fachkräftebedarf der Zukunft abzusichern, das ist ein wichtiges Anliegen dieser Messe und muss zugleich das Anliegen vieler Unternehmen sein“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Günter H. Schulz zur Eröffnung der „campus-X-change“. Denn in den nächsten Jahren werden in Brandenburg und Berlin etwa 250 000 Arbeitsplätze unbesetzt bleiben, weil der Berufsnachwuchs fehlt.
Als Gegenmittel gegen diesen Trend helfen nur besondere Ideen für Kooperationen zwischen regionaler Wirtschaft und den Hochschulstandorten – die „campus-X-change“ als eine Möglichkeit der Begegnung zwischen Firmen und Studenten zählt dazu.
Dass die Firmenkontakt- und Personalbörse auch in diesem Jahr ein Erfolg geworden ist, daran hat vor allem das studentische Team, das die Messe in eigener Regie vorbereitet hat, den größten Anteil. Projektleiter Hendrik Lehmann (28) ist am Ende mit dem Resultat auch zufrieden. „Viele Ausstellerfirmen haben uns Lob für die Organisation gezollt. Zum Schluss gab es sogar zusätzlichen Raumbedarf für ungeplante Bewerbungsgespräche.
Das ist doch großartig“, freute er sich.
Zum Thema:
Im Rahmen der 10. „campus-X-change“ sind zwei Preise verliehen worden. Zum ersten Mal hat der Förderverein der Hochschule Lausitz den Kooperationspreis an ein Unternehmen vergeben, das in besonderer Weise mit der Hochschule Lausitz zusammenarbeitet. Der Preis 2011 ging an die Förster Drucklufttechnik GmbH Senftenberg. Die Firma bietet seit mehr als zehn Jahren für Studenten der Hochschule Praktika sowie herausfordernde Themensetzungen und Aufgabenstellungen.Zum sechsten Mal hat das Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg an der Hochschule Lausitz den Heinz-Ludwig-Horney-Preis verliehen. Der Preis geht in diesem Jahr an Christian Dumke (26) für dessen herausragende Bachelorarbeit in der Fachrichtung Verfahrenstechnik.
Im Rahmen der 10. „campus-X-change“ sind zwei Preise verliehen worden. Zum ersten Mal hat der Förderverein der Hochschule Lausitz den Kooperationspreis an ein Unternehmen vergeben, das in besonderer Weise mit der Hochschule Lausitz zusammenarbeitet. Der Preis 2011 ging an die Förster Drucklufttechnik GmbH Senftenberg. Die Firma bietet seit mehr als zehn Jahren für Studenten der Hochschule Praktika sowie herausfordernde Themensetzungen und Aufgabenstellungen.Zum sechsten Mal hat das Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg an der Hochschule Lausitz den Heinz-Ludwig-Horney-Preis verliehen. Der Preis geht in diesem Jahr an Christian Dumke (26) für dessen herausragende Bachelorarbeit in der Fachrichtung Verfahrenstechnik.
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Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 15. April 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 15. April 2011, 02:30 Uhr
Autor: Von Catrin Würz

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