23. August 2010, 00:00 Uhr

Firma aus Klein Döbbern bringt ein Mammut heim

Neues Zuhause im Freilichtmuseum „Zeitsprung“ vorgesehen

Klein Döbbern Ein Mammut kommt endlich dahin zurück, wo es vor mehr als 10 0000 Jahren gelebt hat – bevor diese Verwandten der heutigen Elefanten ausstarben. In der Nähe des Ortes Klinge wurde das erste fast vollständig erhaltene Mammutskelett in Deutschland entdeckt.

Diesen Fossilfund bewahrt das Museum für Naturkunde in Berlin auf. Ein originalgetreuer Nachbau kann im Kreishaus in Forst besichtigt werden. Und jetzt wird es im Frelichtmuseum »Zeitsprung«, enstanden am Ufer des zukünftigen Klinger Sees in der Gemeinde Wiesengrund, auch wieder ein Mammut geben. »Es war immer unser Wunsch, hier an der Fundstelle wieder einen solchen Ureinwohner zu haben. Durch den Nachbau aus Styropor geht er nun in Erfüllung«, sagt Hubert Möse von der Interessengemeinschaft Klinger See.

Noch ein paar Tage wird es dauern, bis der Riesen-Ur-Elefant fertig gebaut ist. Er entsteht in der Werkstatt des Klein Döbberner Unternehmens »Stylework«. In den vergangenen Monaten haben Enrico Frühling und seine Mitarbeiter Figuren berühmter Fußballer aus Styropor und Styroporsäulen für Fußballschuhe einer berühmten Marke gebaut. Die standen dann während der Fußballweltmeisterschaft in Sportgeschäften in Wien, Zürich und München. Klein Döbberner Styroporbuchstaben zierten in dieser Woche die Premierenbühne für den Actionfilm »Salt« in Potsdam. »Mit dem Mammut haben wir einen Auftrag hier in der Region. Das ist auch mal wieder schön«, sagt Firmengründer Enrico Frühling.

Das Modell passt gerade so in die Halle in dem Neuhausener Ortsteil. Es ist genau wie im Original an der Kopfstelle drei Meter hoch. »Es wird eine besondere Figur: Auf der einen Seite wird das Mammut wie zu Lebzeiten ein Fell haben, und auf der anderen Seite wird das Skelett des Tieres zu sehen sein«, erklärt der Produzent. Noch gibt es einige weiße Stellen. Die müssen noch mit Fell überzogen werden. Dann werden die schon bereit liegenden Rippen und Knochen montiert.

»Die Figur soll bei uns im Atrium aufgestellt werden und dann die Besucher begrüßen«, erklärt Hubert Möse von der Interessengemeinschaft.

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Erstellt am: 23. August 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. August 2010, 02:31 Uhr
Autor: Von Marion Hirche

Von Marion Hirche

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