Acht Pontonteile und Zubehör für den schwimmenden Steg am See angeliefert
Sedlitz
In einer spektakulären Aktion sind jetzt acht jeweils etwa 55 Tonnen schwere Pontonteile für den zukünftigen schwimmenden Steg auf dem Sedlitzer See an dessen Westufer entladen worden. Im Frühjahr des IBA-Abschlussjahres 2010 sollen die riesigen Trapeze aus Beton und Styropor in der früheren Tagebaugrube zu einem 160 Meter langen Steg zusammengesetzt werden.
Mit zwei 160-Tonnen-Kränen wurden die Pontonteile am Sedlitzer See entladen. Foto: Rasche Foto: Rasche
René Stiller vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) hat ganze Arbeit geleistet. Sein Multicar, der zum Winterdienstfahrzeug umgerüstet worden war, schiebt den frisch gefallenen Schnee an der Löschwasserentnahmestelle am Westufer des Sedlitzer Sees zügig beiseite. Zudem sorgt der ausgebrachte Splitt für ausreichende Griffigkeit auf der zuvor spiegelglatten Schräge, die ein Gefälle von fünf Prozent aufweist.Gleich darauf bringen sich in der Nähe des Ufers zwei 160-Tonnen-Kräne einer Schwarzheider Firma in Position. Sie werden die acht gewaltigen Pontonteile, aus denen im Frühjahr 2010 der schwimmende Steg entstehen soll, von den Tiefladern holen, dann links und rechts an der Feuerwehrzufahrt positionieren. Kurz nach neun kontrollieren die Kranführer Rudi Krossat und Uwe Scharfenberg ein letztes Mal ihr Gerät. „Wir haben die Lage der Seile etwas verändert. Damit kann jeder Kran eine maximale Last von 40 Tonnen heben.
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