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Die Weihnachtsfolge der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ wird ungewohnt musikalisch. Wie der MDR mitteilte, muss das Team um Chefarzt Roland Heilmann (gespielt von Thomas Rühmann) eine Wachoperation an einer Sopranistin wagen. Die Künstlerin soll dabei singen – und das gesamte OP-Team werde einstimmen.
Tatsächlich sei das Weihnachtsfinale aufwendig als Musikvideo produziert worden. Die Schauspieler und Schauspielerinnen seien einzeln im Tonstudio gewesen, um ein umgetextetes „Jingle Bells“ aufzunehmen, teilte der MDR mit. Dabei hätten musikalisch erfahrene Künstler wie Bernhard Bettermann und Andrea Kathrin Loewig genauso gesungen wie Arzu Bazmann oder Julian Weigend, die sich ihrer Fähigkeiten nicht so sicher gewesen seien.

Freude und Aufregung vor Gesangs-Debüt

„Ich war total happy, dass wir das mal machen konnten. Der Wunsch nach einer Folge, in der wir mal singen können, bestand schon lange“, erklärte Andrea Kathrin Loewig, die neben der Schauspielerei auch mit musikalischen Programmen auftritt.
Skeptischer war dagegen Arzu Bazmann. „Ich war mega aufgeregt, als ich gehört habe, dass ich singen soll. Da wurde es mir ein bisschen mulmig. Ich habe auch nicht geprobt oder mich vorbereitet. Ich hätte auch gar nicht gewusst, wie“, erklärte sie. Doch die Regisseurin im Tonstudio habe dann gesagt, dass sie sehr wohl singen könne. „Die fanden meine tiefe Stimme ganz gut. Und ich war ganz erstaunt, dass ich wohl doch ein wenig singen kann.“
Die Weihnachtsfolge „Nun singet und seid froh“ wird am Dienstag (22. Dezember) im Ersten ausgestrahlt. Es ist die 914. Folge des TV-Dauerbrenners „In aller Freundschaft“.