Nach dem Rechten sehen
Ab sofort ist das NETZ-GEGEN-NAZIS.DE im Internet aktiv. Die Macher um Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung «Die Zeit» , wollen «Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus» arbeiten.
06.05.2008
Zu den Mitinitiatoren gehören der Deutsche Fußballbund, der Deutsche Olympische Sport Bund und der Deutsche Feuerwehrverband. Die Journalisten und Mitarbeiter des Medienhauses Lausitzer Rundschau unterstützen dieses Netz aus voller Überzeugung. Schließlich geht es im NETZ-GEGEN-NAZIS.DE nicht um Agitation, sondern um das Einzige, was gegen Rechtsex treme wirklich hilft: um Wissensvermittlung und politische Bildung.
So zeigt das Netz, woran man Nazis erkennt, listet die zwölf wichtigsten Fakten über Rechtsradikale auf und gibt Antworten auf ganz alltägliche Probleme. Was man tun kann, wenn der eigene Sohn zum Neonazi wird. Oder wenn sich im Fußballverein plötzlich Rechtsextremisten sammeln. Situationen, die viele ratlos machen. Hier setzt das NETZ-GEGEN-NAZIS.DE an, Nutzer berichten von ihren Erfahrungen – als Hilfe für andere. Michael Ballack, Maybrit Illner und andere Prominente sagen hier, warum sie gegen Nazis sind.
Für Stefan von Holtzbrinck, zu dessen Verlagsgruppe sowohl «Die Zeit» als auch die Lausitzer Rundschau gehören, «tut diese Aktion unserem Land gut und ist, leider muss man sagen, notwendig» . Die Rundschau wird künftig alle Berichte, in denen wir uns mit Rechtsextremen auseinandersetzen, mit dem NETZ-GEGEN-RECHTS.DE verlinken. Um hier in der Lausitz als Wächter im wahrsten Sinne des Wortes nach dem Rechten zu sehen.
Dieter Schulz
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