16. März 2010, 13:14 Uhr

Vattenfall darf CO2-Speicher erkunden

Cottbus Der Energieversorger Vattenfall Europe Mining darf nun auch unterirdische Speichermöglichkeiten für Kohlendioxid (CO2) im Raum Neutrebbin (Märkisch-Oderland) erkunden. Damit soll herausgefunden werden, ob durch mächtige Tonschichten abgedichtete Gesteinsschichten für eine eventuelle Speicherung von CO2 geeignet sind.

Das Aufsuchungsgebiet umfasse eine Fläche von 353 Quadratkilometer, teilte das Landesbergamt am Dienstag mit, das die Genehmigung erteilte. Vattenfall könne dort durch seismische Messungen und Bohrungen geologische Strukturen in 1400 Meter Tiefe untersuchen.

Damit solle herausgefunden werden, ob diese durch mächtige Tonschichten abgedichteten Gesteinsschichten für eine eventuelle Speicherung von CO2 geeignet sind. Für eine Einlagerung des bei der Kohleverbrennung entstehenden Treibhausgases sei aber noch ein nationalen Gesetzes erforderlich, das derzeit von der Bundesregierung erarbeitet wird. Den Erkundungsantrag hatte den Angaben zufolge ursprünglich die Verbundnetz Gas AG aus Leipzig gestellt, doch Vattenfall habe das Antragsverfahren im Februar übernommen.

Bereits Ende Oktober hatte das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe einen Antrag von Vattenfall zur Erkundung eines CO2-Speichers in der Region Birkholz-Beeskow (Oder-Spree) genehmigt. Gegen die Speicherpläne in der Region Ostbrandenburg gibt es zahlreiche Proteste der Bewohner.

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Erstellt am: 16. März 2010, 13:14 Uhr
Geändert am: 22. November 2010, 16:47 Uhr
Autor: dpa/boc

dpa/boc

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