09. Dezember 2011, 00:00 Uhr

Studie: Ostdeutsche Frauen wollen häufiger in Vollzeit arbeiten

Nürnberg Ostdeutsche Frauen streben bei ihrer Rückkehr ins Berufsleben weitaus häufiger eine Vollzeitstelle an als westdeutsche Frauen. Während 80 Prozent der Frauen aus Ostdeutschland bei der Wiederaufnahme ihres Berufes eine Vollzeitstelle wollen, sind es in Westdeutschland weniger als 30 Prozent, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht.

Die Autorinnen der Studie führen dies zum einen auf das noch immer deutlich bessere Betreuungsangebot für Kleinkinder in Ostdeutschland zurück. Daneben spiele auch die bereits zu DDR-Zeiten positivere Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern eine Rolle. Hinzu kämen wirtschaftliche Gründe: Mit einer Teilzeitstelle sei die Versorgung der Familie oft nicht gesichert, und in Ostdeutschland sei das Risiko für Männer, arbeitslos zu werden, höher.
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Erstellt am: 09. Dezember 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 09. Dezember 2011, 03:05 Uhr
Autor: dapd/bl

dapd/bl

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