12. August 2009, 00:00 Uhr

Lübbener Gartenbaubetrieb beugt mit neuer Maschine Zerstörungen durch Wurzeln vor

Lübben In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind in Deutschland viele Tausend Kilometer neue Radwege entstanden. Allein in Brandenburg gibt es nach Angaben des Wirtschaftsministeriums knapp 4500 Kilometer solcher Strecken für die touristische Nutzung. In diese Wege wurden etwa 200 Millionen Euro investiert. Problem: Wurzeln können die asphaltierten Routen zerstören. Das Lübbener Unternehmen Reinhardt Feind kann dem mit einer neuen Maschine vorbeugen.

Oft währt sie nicht lange, die Freude über einen neuen asphaltierten Radweg. Schon nach drei bis fünf Jahren können sich die ersten Risse in der Oberfläche zeigen. Wurzelwerk hebt den Asphalt an und bricht ihn schließlich auf. So werden der schönste Radweg zum Waschbrett und seine Sanierung für die jeweilige Kommune eine teure Angelegenheit. Auch der 59-jährige Reinhardt Feind, der gern mal aufs Rad steigt, hat sich schon oft über Huckelpisten geärgert.

Vor allem aber hatte seine Firma, die auch die Bezeichnungen Garten- und Landschaftsbau sowie Baumdienst im Namen trägt, Anfragen aus Kommunen, ob sich das Wurzelwerk nicht bändigen lässt. Seit Ende Mai kann er die Frage bejahen. Nach Ideen der Lübbener baute ein fränkischer Maschinenbauer ein Gerät an die rechte Seites eines kleinen Lkw. Es handelt sich um eine Fräse, die in das Erdreich neben einem Radweg oder einer Straße einen fünf Zentimenter breiten und bis zu 80 Zentimeter tiefen Schlitz niederbringt.
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Erstellt am: 12. August 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 21. September 2009, 11:42 Uhr
Autor: Von Rolf Bartonek

Von Rolf Bartonek

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