Lausitzer Regionalplaner prüfen Erträge aus erneuerbaren Energien
Region
Der Ausbau der erneuerbaren Energien greift in der Lausitz Raum. Die Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald hat die Energieausbeute der bisher installierten Anlagen in der Region unter die Lupe genommen, um zu prüfen, wie sie mit der Ressource Fläche sorgsamer umgehen kann.
Die Planungsregion Lausitz-Spreewald umfasst rund 7179 Quadratkilometer Fläche, verteilt auf die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie die Stadt Cottbus. 1,3 Prozent oder 94,64 Quadratkilometer davon gelten als Eignungsgebiete für Windkraftanlagen. Daneben sollen Solarenergie sowie Strom und Wärme aus Biomasse und Biogas dazu beitragen, dass das Land Brandenburg seine Klimaziele erfüllt und 2020 schon 20 Prozent des Primärenergieverbrauchs aus regenerativen Quellen gedeckt werden können. Im Dezember 2008 lag der Anteil nach Angaben des Wirtschaftsministeriums bei 13,6 Prozent. Der Boom von Windkraft-, Fotovoltaik- und Biomasseanlagen in der Region Lausitz-Spreewald hat dazu beigetragen. Das haben die Regionalplaner nach Auswertung von Einspeise-Daten, die der Übertragungsnetzbetreiber Vattenfall Europe-Transmission (VE-T) laut Gesetz veröffentlichen muss, auch schriftlich.
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